Digitale Gesundheit
Photo ©Christoph Pimmer

Digitale Gesundheit

Die Digitalisierung verändert die internationale Gesundheitszusammenarbeit und konfrontiert die Gesundheitssysteme mit grossen Herausforderungen, aber auch mit neuen Chancen und Potentialen. Das Netzwerk MMS sieht sich in der Verantwortung und engagiert sich in diesem Themenbereich. Entscheidende Fragen sind: Werden die digitalen Gesundheitstechnologien verantwortungsvoll und mit einer klaren Strategie eingesetzt? Wer hat Zugang zu diesen Technologien und wie können bereits bestehende Ungerechtigkeiten vermieden werden?

Dekolonisierung der globalen Gesundheit
Montages: Joséphine Strebel / © Medicus Mundi Schweiz

Dekolonisierung der globalen Gesundheit

Die Dekolonisierungsdebatte in der internationalen Zusammenarbeit ist nicht einfach eine neue Debatte über Machtverhältnisse: Sie stellt entscheidende Fragen zu den Grundlagen des Entwicklungssektors und seiner Praktiken und sie verleiht der internationalen Zusammenarbeit im Allgemeinen und der globalen Gesundheit im Besonderen eine neue analytische Qualität.

Globale Gesundheit und die Schweiz
Photo by Mat Reding on Unsplash

Globale Gesundheit und die Schweiz

Das Recht auf Gesundheit bedeutet, dass jeder Mensch das Recht hat, auf die Welt zu kommen und aufzuwachsen, zu arbeiten und alt zu werden, ohne dass seine Gesundheit durch Menschen beeinflusste Handlungen oder durch Menschen beeinflussbare Umstände gefährdet wird. Dieses Recht muss durch die einzelnen Nationalstaaten aber auch die internationale Gemeinschaft umgesetzt und geschützt werden. Deshalb engagierte sich das Netzwerk Medicus Mundi Schweiz für eine aktive und solidarische globale Gesundheitspolitik der Schweiz.

Sexuelle und Reproduktive Gesundheit und Rechte
Foto: World Bank Photo Collection/flickr, CC BY-NC-ND 2.0

Sexuelle und Reproduktive Gesundheit und Rechte

Die Stärkung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte einschliesslich HIV/Aids ist zentral, um die gesundheitliche Situation für die Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern nachhaltig zu verbessern. Basierend auf der 1994 in Kairo stattgefundenen Bevölkerungskonferenz legt die internationale Gesundheitszusammenarbeit ein Schwergewicht auf die Stärkung der Rechte von Frauen und Mädchen und auf den Ausbau und den Zugang zu sexuellen und reproduktiven Gesundheitseinrichtungen. Diese verbessern auch die Situation von werdenden Müttern, von Neugeborenen und Kindern und legen das Fundament für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung von Gesellschaften und die Förderung der Gleichstellung von Mann und Frau.

Gesundheitspersonal: Globaler Mangel
Foto: Direct Relief/flickr, CC BY-NC-ND 2.0

Gesundheitspersonal: Globaler Mangel

Nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit gibt es zu wenig ausgebildetes Gesundheitspersonal. Besonders betroffen sind Entwicklungsländer, deren Gesundheitsversorgung bereits schwach ist. Der Mangel an Gesundheitspersonal bedroht die Gesundheitsversorgung der Ärmsten.

Nichtübertragbare, chronische Krankheiten weltweit
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Nichtübertragbare, chronische Krankheiten weltweit

Der erste „Global Status Report“ der WHO bezeichnet chronische Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Diabetes als eine „schleichende Katastrophe“. Von diesen nicht-übertragbaren Krankheiten sind Schwellen- und Entwicklungsländer unterdessen massiv betroffen: 80% der Todesfälle, die auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Diabetes zurückzuführen sind, ereignen sich unter den armen und unterprivilegierten Bevölkerungsschichten der Schwellen- und Entwicklungsländer.

Implementation Research
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Implementation Research

Implementation Research ist ein Ansatz in der Praxis der internationalen Gesundheitszusammenarbeit. Sie begleitet die Umsetzung von Gesundheitsstrategien, -programmen und -interventionen mit wissenschaftlichen Fragestellungen. Mit Methoden verschiedener Disziplinen versucht sie, Hindernisse einer wirksamen Umsetzung zu verstehen und aus dem Weg zu räumen. Implementation Research charakterisiert sich dadurch, dass sie bedarfsorientiert ist und die Bevölkerung wie auch die an der Umsetzung beteiligten Gruppen an der Entwicklung der Forschungsfragen beteiligt. Um Implementation Research in den Schweizer Organisationen der internationalen Gesundheitszusammenarbeit zu stärken, koordiniert MMS eine fachspezifische Plattform seiner Mitgliedsorganisationen zur Thematik.