Medicus Mundi Schweiz und der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria haben kürzlich einen Anlass im Parlament durchgeführt. Vertreterinnen und Vertreter der Schweizer Industrie haben die Bedeutung des Schweizer Engagements im Globalen Fonds dargelegt. Dieses Editorial dokumentiert den Input von MMS an dieser Veranstaltung.
Medicus Mundi Schweiz begleitet seit 2015 als zivilgesellschaftliche Vertretung in der kanadisch-australisch-schweizerische Vorstandsdelegation den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria seit rund zehn Jahren. Basierend auf dieser Erfahrung hier ein paar kurze Betrachtungen.
Das Schweizer Engagement in einem multinationalen Finanzierungsmechanismus wie dem globalen Fonds trägt generell dazu bei, den Hebeln der Schweiz im solidarischen Kampf gegen die drei Krankheiten zu verstärken. Gleichzeitig ist der globale Fonds auch ein bedeutender Käufer von Medizinalprodukten und Dienstleistungen in der Schweiz. Gerade wenn man mit Entscheidungsträger:innen in der Schweiz spricht, ist diesen der Nutzen der Schweiz für die Schweizer Wirtschaft und Wissenschaft oft nicht bekannt.
Es lohnt sich aber auch aus zivilgesellschaftlicher Sicht darauf hinzuweisen, was den Global Fund auszeichnet:
Mit den Umsetzungen sind wir als Zivilgesellschaft nicht immer zufrieden, aber der Fonds verfügt über die Mechanismen, Missstände an den Tag zu bringen und Umsetzungsprobleme anzugehen. Ich kenne kaum eine internationale Organisation in der globalen Gesundheitswelt, welche von den inklusiven Gouvernanzstrukturen her so vorbildlich aufgebaut ist.
Dass sich die Schweiz finanziell und strategisch im globalen Fonds engagiert macht Sinn. Es stützt die von Bundesrat und Parlament gesetzten Ziele der laufenden Botschaft zur internationalen Zusammenarbeit. Und es stützt die inklusiven Werte und die evidenzbazierten Ansätze der Schweiz in der globalen Gesundheit.
Die Schweiz kann stolz sein, den globalen Fonds als Teil des internationalen Genfs zu beherbergen. Es wäre schön, wenn der Bundesrat aus diesem Stolz – wie auch den Stolz auf andere internationale Organisationen in Genf – mehr strategisches Engagement für das Genève Internationale in diesen Zeiten an den Tag legen würde.
Martin Leschhorn Strebel
Director MMS
For nearly a decade, the Novartis Foundation’s CARDIO4Cities population health approach has delivered significant impact on the heart health of entire cities around the world. Thanks to this simple, holistic and cost-efficient approach, local city authorities and health decision makers were able to unlock proven benefits for societies and economies alike, already touching the lives of more than 40 million people. To further broaden the reach of CARDIO4Cities and have many more populations benefit from greater heart health, the Novartis Foundation recently launched an all-new CARDIO4Cities website, offering useful resources and insights for au
"Weiterbildungen sind ein wichtiges Instrument für SolidarMed, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. In Simbabwe wurde das Gesundheitspersonal unter anderem in der Nachbehandlung von Herzoperationen geschult. Agness kann deshalb wieder arbeiten, Mollet längere Strecken gehen und Tapiwa hoffentlich im Sommer wieder ein fröhliches Kind sein."
Im aktuellen Fokus erfahren Sie, wie sich SolidarMed sonst noch für die Stärkung der medizinischen Fachleute einsetzt. Unter anderem mit folgenden Themen: - Einsatz gegen Fachkräftemangel auf vielen Ebenen - Schulungen schenken Chancen - SolidarMed-Projekte in Sambia unter Druck
"Nach dem schweren Erdbeben schickt das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) Hilfe nach Myanmar. Tausende Menschen verloren ihr Leben, wurden verletzt oder verloren ihr Zuhause. Die Lieferung von stabilen Zelten ist Teil der umfassenden Nothilfe des SRK. So erhalten rund 1000 Betroffene wieder ein schützendes Dach über dem Kopf."
"Switzerland leads the world in innovation – not by chance, but by design. For 14 years in a row, it has ranked #1 on the Global Innovation Index, thanks to its world-class universities and research institutions, strong public–private collaboration and a stable, competitive R&D environment. But expectations are changing. Invention alone is no longer enough. As health threats rise, public trust declines and budgets tighten, innovation must now be measured by what it delivers – real-world solutions with measurable impact for societies. That means bridging discovery and delivery: through translational science, policy-relevant research, and partnerships that turn ideas into impact – in Switzerland and globally."
"A study carried out by Swiss TPH on behalf of the Canton of Valais aimed at measuring pesticide exposure in children living near vineyards or orchards. Results show that all children in the study have been exposed to pesticides. However, no short-term association between pesticide exposure and respiratory symptoms such as coughing or breathing difficulties were found."
"Every two minutes, a woman dies from causes related to pregnancy or childbirth – most of them preventable. On International Day of the Midwife, Leah Bohle shares Midwives of the Future, a project close to her heart that puts midwives at the centre of the conversation about maternal health."
"The IC Annual Programme Report 2024 gives insights into SRC’s operational and financial performance implemented in close collaboration with our Red Cross Red Crescent Sister National Societies, our partners and our donors. The reporting focuses on results and highlights selected achievements according to our programmatic domains and thematic priorities."
"Das Rote Kreuz betreibt in Rafah im Gazastreifen ein Feldspital. Es hat bereits zahlreichen Menschen das Leben gerettet: 80 000 Patientinnen und Patienten wurden dort innerhalb eines Jahres behandelt. Währenddessen hat sich die Lage in Gaza weiter verschärft. Das Feldspital ist eines der wenigen Spitäler der Region, das noch voll funktionsfähig ist."
"Nous, médecins et professionnel.le.s de la santé n’entendons pas rester passifs, voire complices, d’une des plus graves crises humanitaires, et surtout des conséquences pour l’application future du droit international humanitaire, au-delà du contexte palestinien. Nous vous invitons à lire notre manifeste, à le signer et à le partager."
"n den Bergen bei San Mateo im Norden Kolumbiens arbeitet die mutige Gloria daran, ihre Heimat von gefährlichen Minen zu befreien. Ihre Arbeit ist hart, riskant und anstrengend. Sie ist eine von 36 Entminer:innen, die derzeit in Kolumbien für Handicap International Landminen, Blindgänger und Sprengfallen räumen. Zu viele Menschen wurden schon getötet, verletzt oder verstümmelt."
"Seit sechs Monaten werden Alberto Trentini und Rafael Ubiel Hernandez Machado von den venezolanischen Behörden ohne Angabe von Gründen festgehalten. Handicap International ruft alle auf, sich für ihre Freilassung einzusetzen."
"Der EWIPA-Monitor 2024 berichtet von verheerenden humanitären Folgen durch den Einsatz von Explosivwaffen in Wohngebieten. Handicap International weist darauf hin, dass in 74 Ländern Zivilist:innen verletzt oder getötet und Infrastruktur beschädigt wurden. Vor allem die Zivilbevölkerung in den Palästinensischen Gebieten, aber auch im Libanon, in Myanmar, Sudan, Syrien und der Ukraine waren betroffen. Die Angriffe auf zivile Infrastruktur wie Kliniken oder Schulen stiegen zudem stark an."
"Am 20. Mai 2025 hat Handicap International eine neue Informationstafel am Fuss des Broken Chair auf der Place des Nations in Genf eingeweiht. Die Veranstaltung unterstrich die symbolische Kraft und politische Bedeutung dieses Mahnmals – gerade jetzt, da fünf Staaten (Polen, Finnland, Estland, Lettland und Litauen) ihren Rückzug aus der Ottawa-Konvention angekündigt haben. Die Botschaft der Vertreterinnen und Vertreter von Handicap International, dem Kanton Genf und den Vereinten Nationen war eindeutig: Die humanitären Errungenschaften müssen verteidigt werden."
"Zwischen Luftangriffen, Verantwortung und Hoffnung: Inmitten des Krieges im Gazastreifen versorgt Prothesentechnikerin Heba Menschen mit Amputationen – und balanciert dabei täglich zwischen ihrer humanitären Arbeit, der Sorge um ihre Familie und der Pflege ihrer kranken Mutter. Ihre Geschichte zeigt, wie Helferinnen wie Heba selbst unter extremen Bedingungen für andere da sind."
"In a decisive move to advance global health transformation, Member States at the Seventy-eighth World Health Assembly (WHA78) have approved the extension of the Global Strategy on Digital Health 2020–2025 through to 2027. The approved decision also calls on WHO to initiate the development of a new Global Strategy on Digital Health for 2028–2033, ensuring alignment with emerging global digital cooperation efforts, including the UN’s Pact for the Future and the Sustainable Development Goals."
"A new guide from GHAI shows how legal strategies can help advocates draft stronger laws and hold health-harming industries accountable. Devex takes a look. "Public health advocates often push for new laws or stronger implementation of existing policies. But without a clear understanding of legal frameworks, those efforts can fall short — leaving gaps in enforcement or policies that never take full effect."
"The World Health Assembly delivered a landmark victory for traditional medicine and indigenous cultures Monday evening, approving a strategy that calls for increased investment in research and integrating ancient healing practices into modern healthcare systems worldwide."
"BRUSSELS/AMSTERDAM - Women and girls in Sudan’s Darfur region are at near-constant risk of sexual violence, Médecins Sans Frontières (MSF) warned today. The true scale of this crisis remains difficult to quantify, as services remain limited, and people face barriers in seeking treatment or speaking about their ordeal. Yet all the victims and survivors who speak with MSF teams in Darfur and across the border in Chad share horrifying stories of brutal violence and rape. With men and boys also at risk, the extent of the suffering is beyond comprehension."
African health workers are immigrating because the health systems in many countries are broken. When Dr Biira* qualified as doctor in Uganda, she was hopeful about her future. Instead, she faced a common barrier: no job. Despite a huge shortage of doctors, no posts were available. Like many others, she left to work overseas."
World Health Organization (WHO) "The 2025 Global Conference on Climate and Health will take place in Brasília, Brazil from 29 to 31 July 2025, hosted by the Government of Brazil, the World Health Organization (WHO), and the Panamerican Health Organization (PAHO). This event will also serve as the annual in-person meeting of ATACH, providing a key platform to highlight the role of ambitious and equitable climate action in global health. More details will be made available on this webpage soon."
United Nations "The High-level Political Forum on Sustainable Development (HLPF) will be convened from Monday, 14 July, to Wednesday, 23 July 2025, under the auspices of the Economic and Social Council. This includes the three-day ministerial segment of the forum from Monday, 21 July, to Wednesday, 23 July 2024, as part of the High-level Segment of ECOSOC. The theme of the HLPF is “Advancing sustainable, inclusive, science- and evidence-based solutions for the 2030 Agenda for Sustainable Development and its Sustainable Development Goals for leaving no one behind”. The 2025 HLPF with full appreciation for the integrated, indivisible and interlinked nature of the Sustainable Development Goals, will conduct in-depth reviews of: SDG 3. Ensure healthy lives and promote well-being for all at all ages; SDG 5. Achieve gender equality and empower all women and girls; SDG 8. Promote sustained, inclusive and sustainable economic growth, full and productive employment and decent work for all."