Bald schon wird der Regierungsratspräsident des Kantons Basel-Stadt, Beat Jans, das MMS Symposium zu den gegenwärtigen Mehrfachkrisen eröffnen. Als Politiker, der Basel zur Klimalokomotive machen möchte und selbst berufliche Erfahrungen aus der internationalen Zusammenarbeit mitbringt, wird er die Verantwortung europäischer Städte im globalen Kampf gegen die Klimaverschlechterung darlegen. Denn eines ist klar, der globale Norden kann sich nicht einfach mit CO2-Emmissionshandelsgeschäften grün waschen. Es muss vorwärts gehen mit der Klimaneutralität – gerade auch, um die Gesundheit für alle zu sichern, wie die Situation am Aralsee zeigt, welche Forscherinnen des Schweizerischen Tropen- und Public Health Instituts darlegen werden.
Die Klimaverschlechterung und die andere globale Krise, die Covid-19-Pandemie, hängen, wie wir wissen, zusammen. Dass steigende Temperaturen Einfluss auf die Verbreitung von pathogenen Mikroorganismen und Viren haben, ist die eine Seite der zusammenhängenden Krisen. Einen anderen Aspekt beleuchtet Remco van de Pas (Centre for Planetary Health Policy, MMI). Er zeigt, wie ein auf Wachstum ausgelegtes Wirtschaftskonzept die Gesundheitsversorgung schwächt und die Klimaverschlechterung antreibt.
Verschiedene Beiträge werden sich mit der Frage auseinandersetzen, wie Organisationen der internationalen Gesundheitszusammenarbeit mit diesen Krisen umgehen. Eine Schwierigkeit besteht insbesondere darin, dass die Politik in Zeiten der Krisen ihr Handeln sehr kurzfristig auslegt. Staatliche Agenturen richten etwa aufgrund des Krieges in der Ukraine ihre Gelder neu aus – mit teilweise negativen Konsequenzen auf langjährige Partnerschaften im globalen Süden. Verlierer:innen sind Menschen, die sich unter schwierigen Umständen für Geschlechtergerechtigkeit oder sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechte einsetzen.
Dieses Hüpfen von Krise zu Krise führt dazu, dass die nächsten Krisen bereits wieder produziert werden. Am Symposium werden wir uns daher auch damit beschäftigen, wie die internationale Zusammenarbeit der Schweiz damit umgeht und wie die internationale Gemeinschaft in ihrem Handeln zu mehr Kohärenz findet.
Martin Leschhorn Strebel
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Medicus Mundi International (MMI) Climate change, pandemic and war: these are huge and partly new challenges for organizations working in the field of international health cooperation. The Annual General Assembly of Medicus Mundi International (MMI) will take place in Basel on 3 November 2022. It is hosted by Medicus Mundi Switzerland and related to their Symposium “The world in crisis – climate change, pandemic, and war” on 2 November. As MMI, we use the opportunity to extend the conversation beyond those who can make it to Basel and invite a broader audience to have a deeper look at how (exactly) to cope with the “world in crisis”.
Medicus Mundi Schweiz Klimaverschlechterung, Pandemie und Krieg: Die Welt ist gegenwärtig mit einer Mehrfachkrise konfrontiert, deren Bewältigung Gesellschaften weltweit herausfordern und die internationale Politik zu überfordern drohen. Jede einzelne Krise für sich und in ihrer Wechselwirkung verschlechtert die Determinanten von Gesundheit, wie Ernährungssicherheit, soziale und wirtschaftliche Entwicklung, den gerechten Zugang zur Gesundheitsversorgung und zu sozialen Unterstützungsstrukturen.
"The good news is that the Anthropocene is almost over. It will have been the shortest geological epoch in all of Earth history. The bad news is that the Catastrophocene is just beginning. This is a period marked by the interaction of ten catastrophic risks which many scientists are now warning could precipitate the end of human civilisation – and potentially bring about the departure of our species from an uninhabitable Earth."
WHO: Health and Peace
"In a world of interdependencies and multiple, overlapping crises, peace is an essential enabler of resilient, equitable and healthy societies. As social institutions, health systems can be instrumental in building trust in fragmented societies—strengthening them is a key step in rebuilding societies riven by conflict.1 Peace enables good health and vice versa. Conversely, conflict and sickness are among the greatest drivers of vulnerability and inequalities in society. In Afghanistan, Ethiopia, the Syrian Arab Republic, Ukraine, Yemen and other conflict zones around the world, the absence of peace is exacerbating inequalities that destabilise health and security—prompting a vicious cycle of conflict and poverty. Peace and health are inextricably connected, and the two must go hand in hand if we are to offer people basic protections and build secure and healthy societies. (...) This special issue is an important contribution as we work towards a more just world, with heath and peace for all."
"OSE Farai, a villager in Guluji, Chiredzi district in Masvingo province, never thought that one day she would be able to break the cycles of poverty and food insecurity that had ensnared her family for decades. Like other villagers in her area, she kept on growing maize even though the crop generally failed due to poor rains. As a result, her family has been perennially food insecure."
Sheryl L Hendriks and colleagues describe the global risks and vulnerabilities associated with health, food security, and nutrition
"September 2021 saw the United Nations Food Systems Summit (UNFSS) take place in New York. It focused on the “three Cs” that are driving disruption to food systems and threatening recent progress in mitigating hunger, malnutrition, and undernutrition: global environmental climate change, covid-19 disease, and conflict. Summit delegates from 183 countries agreed that business as usual would not lead to the change necessary to achieve the sustainable development goals. Summit participants called for urgent action at scale."
Ein Bericht aufgrund der Untersuchungen des «Centers for Disease Control and Prevention (CDC)»
Neben Covid-19, Affenpocken und anderen Viren gibt es eine weitere Bedrohung, die Spezialisten für Infektionskrankheiten beunruhigt: häufige Harnwegsinfektionen, die aufgrund des Versagens oraler Antibiotika zu Besuchen in der Notaufnahme und sogar zu Krankenhausaufenthalten führen. Obwohl Fachleute sagen, dass sie immer mehr Harnwegsinfektionen feststellen, die durch orale Antibiotika nicht beseitigt werden können, wird das Problem von den Gesundheitsbehörden nicht verfolgt. Es ist sinnbildlich für ein Versagen der Antibiotikabranche, das nach Ansicht von Experten nur durch staatliches Eingreifen behoben werden kann. Obwohl jedes Jahr etwa 1,3 Millionen Menschen weltweit - an resistenten bakteriellen Infektionen sterben, wurde seit 2019 kein neues Antibiotikum mehr zugelassen. Die Pharmaindustrie hat die Entwicklung von Antibiotika größtenteils aufgegeben, und sieben der zwölf Unternehmen, die in den letzten zehn Jahren erfolgreich ein Medikament auf den Markt gebracht haben, gingen in Konkurs oder verließen das Antibiotikageschäft aufgrund schlechter Verkaufszahlen. Mit dem Verschwinden der Antibiotikaunternehmen verschwindet auch ihr wissenschaftliches Fachwissen, warnen Wissenschaftler. Sollte sich ein besonders tödliches Resistenzmuster entwickeln, ohne dass es eine Medikamentenpipeline gibt, könnte dies zu einer Zerstörung von haarsträubendem Ausmaß führen.
Replik der Caritas auf den Beitrag NZZ-Gastkommentar «Afrika braucht unser Geld nicht» vom 31.8.2022
"Entwicklungszusammenarbeit in Afrika sei kontraproduktiv, schreibt ein Gastautor in der NZZ. Wieso das falsch ist und der Norden Verantwortung wahrnehmen muss, erläutert Franziska Koller, Leiterin der Internationalen Zusammenarbeit der Caritas, in einer Replik."
"Currently, world leaders are convening at the 77th United Nations General Assembly in New York. In parallel, the Science Summit is being held, with the central theme being the role and contribution of science in attaining the Sustainable Development Goals (SDGs). Jasmina Saric reflects on the emergence, role and future of organisations that combine research and implementation for sustainable development. New findings on this topic will be presented at the Science Summit in a session convened by Swiss TPH."
Check our Latest Video! ePoct+ in Tanzania
Dynamic is a 5-year research project started in 2019 and led by Unisanté’s Digital and Global Health Unit, in collaboration with several partners. The project is coordinated by Professor Valérie D’Acremont (Principal Investigator) and continues in the footsteps of ALMANACH and e-POCT: it aims at improving healthcare quality for almost 1 million sick children aged 0 to 15, in 140 health facilities through the implementation, the validation and the continuous improvement of e-POCT+, an innovative clinical decision support algorithm (CDSA), combined with point-of-care diagnostic tests. The main goals are to improve the quality of diagnoses, children’s health recovery rates and to reduce the use of antibiotics. Success of the project: 700000 children potentially managed; 88% aniticipated reduction in antibiotic prescription; 3% anticipated increase in cure rate.
"(...) Die Einführung der Fristenregelung vor 20 Jahren ermöglichte einen Zugang zum Schwangerschaftsabbruch in allen Kantonen. Der Blick in die heutige Praxis zeigt aber auch, dass die Bilanz gemischt und es dringend nötig ist, Verbesserungen in der jetzigen Regelung vorzunehmen. SEXUELLE GESUNDHEIT SCHWEIZ (SGCH) fordert die Streichung der Abtreibung(1) aus dem Strafgesetzbuch und den verbesserten Zugang in der ganzen Schweiz. (...) Für Yvonne Gilli, Präsidentin der FMH – dem Berufsverband der Schweizer Ärztinnen und Ärzte, ist zentral, dass der Schwangerschaftsabbruch als Thema der Gesundheit behandelt wird und eine gute Versorgung für alle Betroffenen gewährleistet ist: «Allen Frauen eine situationsgerechte und professionelle medizinische Betreuung vor, während und in der Nachsorge eines Schwangerschaftsabbruches zu garantieren, ist eine medizin-ethische Verpflichtung jeder Gesundheitsfachperson.»
"Mit Check at Home lässt du dich auf die sexuell übertragbaren Infektionen HIV, Gonorrhö, Syphilis und Chlamydien testen – alles von Zuhause aus! Du bestellst dein Test-Kit, erhältst eine telefonische Beratung, entnimmst dir die Proben zuhause und erhältst die Resultate nach wenigen Tagen direkt von deinem Gesundheitszentrum. Check at Home ist ein Angebot der Aids-Hilfe Schweiz, der Checkpoints und der Fachstellen für sexuelle Gesundheit. Wir testen und beraten aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnis und langjähriger Erfahrung, sind gemeinnützig und nicht gewinnorientiert tätig."
"Lamngueun kam 2006 als Spezialistin für die Entschärfung explosiver Sprengstoffe zu HI. Heute leitet sie ein Team von acht Minenräumerinnen in Laos, dem Land, das am stärksten mit Streumunition kontaminiert ist."
Kambodscha
"Die 8-jährige Sreyka hüpfte auf dem Heimweg von der Schule die Strasse entlang, als ein rasender Autofahrer sie mit seinem Fahrzeug erfasste. Schwer verletzt wurde sie zunächst in ein nahegelegenes Gesundheitszentrum und dann in das nächstgelegene Krankenhaus gebracht, das nicht über die nötige Ausrüstung verfügte, um sie zu behandeln. Sreyka wurde dann an das Kinderkrankenhaus in der Hauptstadt Phnom Penh überwiesen. Dort musste ihr linkes Bein amputiert werden, um ihr Leben zu retten."
BROKEN DAYS
"Chaque jour, 70 civils voient leur vie brisée par l’usage d’armes explosives. Depuis 25 ans, Broken Chair incarne le combat de Handicap International pour leur venir en aide."
Ein Interview
"Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) unterstützt geflüchtete Menschen in der Schweiz. Seit Ende Februar haben über 65'000 Menschen aus der Ukraine in der Schweiz Schutz vor dem Krieg in ihrem Land gesucht. Die Einsatzleiterin in der Geschäftsstelle des SRK, Dorothee Minder, erklärt, was das SRK mit seinen Kantonalverbänden unternimmt, um die Integration der Geflüchteten und die vielen Freiwilligen in der Schweiz zu unterstützen."
"In Armenien leben viele ältere Menschen in bitterer Armut, oft isoliert von ihrem sozialen Umfeld. Der Konflikt im Osten und die Coronavirus-Pandemie haben die Armut und Einsamkeit verstärkt. Hier hilft das Rote Kreuz: Mithilfe des SRK erhalten diese Menschen Pflege und Hilfe im Haushalt von geschulten Fachpersonen."
"Der Hurrikan Ian, der in der Nacht des 27. September auf Kuba traf und der Kategorie 3 zugeordnet wurde, verursachte schwere Schäden, insbesondere in Pinar del Río, einer westlichen Provinz. Die Situation ist sehr schwierig und Kuba braucht jede erdenkliche Unterstützung!
MMS Bulletin #163 Oktober 2022
Schwangerschaften im Jugendalter sind ein weltweites Problem, das jedoch am häufigsten in ärmeren und marginalisierten Gemeinschaften auftritt. Viele Mädchen stehen unter erheblichem Druck, früh zu heiraten und bereits im Kindesalter Mutter zu werden. Etwa 90 % der Geburten von Mädchen im Alter von 15 bis 19 Jahren in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen finden im Rahmen einer Frühehe statt, in der häufig ein Machtungleichgewicht herrscht, die Mädchen keinen Zugang zu Verhütungsmitteln haben und unter Druck gesetzt werden, ihre Fruchtbarkeit zu beweisen. Obwohl es enorme Unterschiede zwischen den Ländern und Regionen gibt, hat seit dem Ausbruch von COVID-19 die Zahl der Teenagerschwangerschaften weltweit zugenommen. Die Beiträge in diesem Bulletin diskutieren, warum die sexuellen und reproduktiven Rechte und Bedürfnisse von Mädchen im Teenageralter besser geschützt werden müssen und welche Massnahmen notwendig und erfolgreich sind, um Teenagerschwangerschaften zu verhindern. (Photo by Chris Benson on Unsplash)
Med in Switzerland #46 zum Weltverhütungstag von Dr. Elsie Akwara und Dr. Venkatraman Chandra Mouli
Weltweit ist die Geburtenrate bei Jugendlichen im Alter von 15 bis 19 Jahren zwischen 2000 und 2021 von 64,5 auf 42,5 Geburten pro 1000 Frauen gesunken (1 - UNDESA, 2021). Die Veränderungsraten waren jedoch in den einzelnen Regionen unterschiedlich. Der stärkste Rückgang ist in Südasien zu verzeichnen, während er in Lateinamerika und der Karibik sowie in Afrika südlich der Sahara langsamer verlief. Obwohl in allen Regionen Rückgänge zu verzeichnen sind, weisen Subsahara-Afrika, Lateinamerika und die Karibik mit 101 bzw. 53,2 Geburten pro 1000 Frauen im Alter von 15 bis 19 Jahren im Jahr 2021 weiterhin die höchsten Raten auf (1 - UNDESA, 2021).
Bericht über die 7. Wiederauffüllungskonferenz des Globalen Fonds vom 19.-22. September in New York
Der Globale Fonds (GF) hat auf seiner siebten Wiederauffüllungskonferenz am Mittwoch in New York 14,25 Milliarden Dollar aufgebracht und damit sein Ziel von 18 Milliarden Dollar nicht erreicht. Allerdings stehen die Zusagen von Großbritannien und Italien noch aus. Durch seine Arbeit hat der GF schätzungsweise 50 Millionen Menschenleben gerettet und die Sterblichkeitsrate bei HIV, Tuberkulose und Malaria in den Ländern, in denen er tätig ist, drastisch gesenkt. US-Präsident Joe Biden unterstrich die Bedeutung der Organisation und bezeichnete die aktuelle Auffüllungsaktion als eine der größten Spendenaktionen für die globale Gesundheit in der Geschichte. Emmanuelle Macron, der französische Präsident sieht die Aufgabe des Globalen Fonds in erster Linie darin, die Gesundheitssysteme überall auf der Welt widerstandsfähiger zu machen und unterstützte den Vorschlag des GF, in der nächsten Dreijahresphase 6 Milliarden Dollar in Gesundheitssysteme zu investieren. Frank-reich hat seinen diesjährigen Beitrag auf 1,6 Milliarden Dollar erhöht. Auch eine Reihe afri-kanischer Länder, obwohl wirtschaftlich durch die COVID-19 Pandemie stark angeschlagen, erhöhten ihre Beiträge um 30 %.
"During the high-level week of the 77th session of the United Nations General Assembly leading African Ministers of Health joined UNAIDS, PEPFAR, global health institutions and partners in New York in rallying to sustain their commitments to end AIDS and accelerate their response to current and future pandemics. The high-level side event on “Political Leadership in the HIV Response”, highlighted continued progress on combating HIV in sub-Saharan Africa, which has been largely sustained despite the added challenges of the COVID-19 pandemic."
"Universal Health Coverage (UHC) is about ensuring quality health care services to all people without financial hardship. UHC is a means to achieve the right to health for all and should be designed and implemented to meet the health needs of every person, especially the most marginalized. Too often, sexual and reproductive health (SRH) services are left out, not prioritized for funding or not comprehensive in nature. This Advocacy Guide is a tool to support advocates, especially at the national level, to drive progress toward gender-responsive UHC that is firmly based in human rights, supports gender equality and includes SRH services."
"Co-authored by over 30 international experts, this policy brief led by the Geneva Science-Policy Interface and the Institute of Global Health at the University of Geneva proposes three key recommendations and 13 action points to leverage Switzerland’s scientific and diplomatic role in One Health. The COVID-19 crisis has unveiled many weaknesses of national health systems and of global health security. Researchers worldwide have been calling for health systems to take a more holistic turn through the adoption of One Health, integrating human, animal and environmental health into a single lens of analysis and action. Switzerland, as a leader in One Health research and as a model of democratic governance, should leverage its diplomatic know-how to take an active, leading role in the prevention, preparedness and response to future epidemics and pandemics."
Ein Lancet-Bericht
Der Kommissionsbericht liefert eine umfassende Analyse der Reaktion auf die Pandemie, zeigt die zahlreichen Versäumnisse der internationalen Gemeinschaft auf und gibt eine Reihe von Empfehlungen. Zu den Versäumnissen gehören beispielsweise - das Fehlen einer rechtzeitigen Meldung des ersten Ausbruchs von COVID-19; - kostspielige Verzögerungen bei der Anerkennung des entscheidenden Übertragungswegs des Virus (SARS-CoV-2); - die fehlende Koordinierung zwischen den Ländern in Bezug auf Bekämpfungsstrategien; - das Versäumnis der Regierungen, Beweise zu prüfen und bewährte Verfahren zur Kontrolle der Pandemie und zur Bewältigung wirtschaftlicher und sozialer Auswirkungen in anderen Ländern zu übernehmen - und vieles mehr. Dieser Kommissionsbericht soll zu einer neuen Ära der multilateralen Zusammenarbeit auf der Grundlage starker UN-Institutionen beitragen, um die Gefahren von COVID-19 zu verringern, die nächste Pandemie zu verhindern und um die Welt in die Lage zu versetzen, die vereinbarten Ziele der nachhaltigen Entwicklung zu erreichen, zu deren Verfolgung sich die Regierungen als Mitglieder der UN verpflichtet haben.
"Future pandemic threats are imminent—some estimates indicate a 47–57 percent chance of another global pandemic as deadly as COVID-19 in the next 25 years. But threats are not even 25 years off, they are imminent. Global leaders at UNGA underscored the urgency last month, as did high level side events. Yet just in the past weeks, the world is experiencing an unprecedented outbreak of another virus: monkeypox disease. Previously endemic to a few countries in West and Central Africa, the disease has spread to over 100 countries, cases have surpassed 65,000 and the world is struggling to get the outbreak under control."
"An international group of 50 civil society organizations sent a letter to the board members of the World Bank’s Financial Intermediary Fund for Pandemic Prevention, Preparedness and Response urging them to make the investment in strengthening country-level capacity and health systems the central focus of the new FIF. In addition, they called on FIF board members to allocate the great majority of investment to the Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria."
Newsletter Edition #160 by Priti Patnaik
"As the pandemic continues, it appears Geneva’s institutions are experiencing the Rashomon Effect. Every institution has its truths. In today’s edition we try to look at these competing narratives and the stories they tell. From our limited perspective, it appears that ideology and interests, and not evidence, largely informed and shaped the outcome on the TRIPS waiver discussions over the last two years. It is important to note that evidence, is now important in assessing whether a waiver approach will work for improving the supply and access to tests and treatments."
"If sustainability of vaccine production is the question, then mRNA technology is the answer, Martin Friede, co-ordinator for vaccine research at the World Health Organization (WHO), told a panel convened by the Global Health Centre at the Geneva Graduate Institute on Monday. “The big advantage of mRNA is that, in theory, you can make many vaccines with that technology – you can make flu vaccines, possibly chicken pox vaccines, herpes zoster vaccines, TB vaccines, possibly even HIV vaccine,” Friede told the panel on the long-term sustainability of local vaccine production, convened in partnership with the Republic of Korea’s (ROK) permanent mission in Geneva."
"Global vaccine purchasing mechanisms including Gavi and the United Nations have been urged to purchase a minimum of 30% of their vaccines from African manufacturers, according to a resolution, Call to Action: Africa’s new public health order adopted by African member states on the sidelines of the recent United Nations general assembly (UNGA). The resolution, championed by the African Union Commission and Africa Centres for Disease Control and Prevention (Africa CDC), argues that vaccine-purchasing mechanisms can stimulate private sector investment in vaccine manufacturing."
Bericht über das erste hochrangige Treffen der Staats- und Regierungschefs zu NCDs bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNGA)
In den meisten Teilen Afrikas werden NCDs nur in Gesundheitseinrichtungen in Großstädten behandelt, so dass chronische Krankheiten meist nicht diagnostiziert werden. Die Mehrheit der Afrikaner mit Bluthochdruck weiß nichts von ihrer Erkrankung. Dies ist nur eine der nüchternen Statistiken, die in dem bisher umfangreichsten Datenvisualisierungsinstrument der Weltgesundheitsorganisation (WHO) enthalten ist, welches die Länder dabei unterstützen soll, das Ausmaß und die Kosten der globalen NCD-Krise zu erkennen. Die Einführung des Instruments, wurde von einem bahnbrechenden Bericht begleitet und erstmals an der Klausurtagung der im April gegründeten Präsidialgruppe zu NCDs am 21. September 2022, während der UNGA-Versammlung in New York vorgestellt.
University of Basel / Swiss TPH Diversify your historical perspective by learning about the Global South. The history of science has largely been written from the perspective of the Global North. This has meant that the impact of the Global South has been neglected and undervalued. This five-week course from the University of Basel will uncover the innovation and excellence that Africa has brought to global health over time.
World Health Summit "3 DAYS - 50 SESSIONS - 100 NATIONS - 300 SPEAKERS - 6,000 PARTICIPANTS - BERLIN & DIGITAL. A leading international forum for global health. With science, politics, the private sector, and civil society – with inspiring talks, enhanced cooperations, and new solutions. (...) The World Health Summit promotes a science-driven and broad approach to global health development with the Sustainable Development Goals (SDGs) at its core. Our key issues are therefore interdisciplinary, science-based, cross-sectoral, and concerted. They are vital to set the global health agenda for the years to come. Because health is more than medicine and health is a human right."
Swiss TPH Antimicrobial resistance (AMR) is one of the biggest threats in global health. It occurs when bacteria, viruses or parasites change over time and no longer respond to medicines, making infections harder to treat. Among the most prevalent diseases affected by AMR are tuberculosis and malaria. Surveillance, easy identification and early response to resistant microbes is crucial in the fight against AMR. In this virtual session, we will review the current AMR situation specifically for tuberculosis and malaria and discuss new diagnostics, up-and-coming technologies and international collaborations to deal with them.
United Nations "Addressing the climate crisis requires bold and rapid collective action. Egypt's COP27 presidency vision is to move from negotiations and planning to implementation. Now is the time for action on the ground. It is therefore incumbent upon us to move rapidly towards full, timely, inclusive, and at-scale action on the ground. We need to harmonize our global efforts. If we are to meet our pledges and commitments words must be turned into action."
Aids-Hilfe Schweiz Vom 10. bis am 12. November findet die «NIGHTS 2022» statt. Es ist die grösste internationale Konferenz zu urbaner Freizeitkultur und eine ideale Plattform um Fachwissen aus den Bereichen Kultur, Gesundheit & Sicherheit, Stadtentwicklung und Ökonomie auszutauschen und zu verknüpfen. Dabei stellt auch das Thema sexuelle Gesundheit, nicht nur in der Nacht, ein Fokus der Konferenz dar. In Zusammenarbeit mit der Aids-Hilfe Schweiz gibt es einen Workshop zu «Substances, Sexualities & Queers», eine Diskussionsrunde zur Zukunft der Sexarbeit und ein Panel zu «Gay Sex Spaces: Threatened and Admired».