In der Dezembersession der eidgenössischen Räte wiederholt sich das bekannte Ritual: Während zusätzliche Mittel für Landwirtschaft und Armee gefordert werden, geraten die Gelder für die internationale Zusammenarbeit erneut unter Druck.
Dezembersession in den eidgenössischen Räten – und es spielt sich das jährliche Adventsritual in den Budgetdebatten ab. Anträge für mehr Geld für die Landwirtschaft und die Armee – und Anträge, welche die Gelder für die internationale Zusammenarbeit der Schweiz einschränken wollen. Dieses Jahr mit einer besonderen Note: Budgetanträge der Finanzkommissionen des National-, resp. des Ständerates wollen Gelder von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) zum Staatsekretariat für Wirtschaft (SECO) verschieben. Einmal mehr würden Programme für die ressourcenschwachen Länder am meisten darunter leiden.
Die andauernden Angriffe auf die internationale Zusammenarbeit (IZA) der Schweiz durch die Parteien von Mitte-Rechts sind zu einfach. Die IZA ist das schwächste Kind auf dem Pausenhof, auf das eingeprügelt werden kann, ohne dass das Lehrerkollegium, sprich der Bundesrat, sich schützend vor ihn hinstellt.
Bezeichnend auch der Umgang mit dem Entlastungspaket (EP27). EP27 soll den Bundeshaushalt entlasten, resp. das Kostenwachstum einschränken. Die Vielzahl an Vorschlägen der sogenannten Gaillard-Kommission werden wohl aufgrund sich gegenseitig unterstützender oder blockierender Lobbys am Ende wohl im Sand verlaufen. Ausser denjenigen Massnahmen, welche die IZA betreffen. So wurde der Vorschlag der Reduktion der Beiträge an internationale Organisationen durch das Parlament ohne grosse Debatte bereits beschlossen – noch bevor das EP27 überhaupt als Ganzes ins Parlament gekommen ist.
Es ist offensichtlich: Hinter der IZA steht keine breite Koalition mehr, welche die Interessen einer solidarischen Schweiz stärkt. Die Abstützung in linken Parteien und in der Zivilgesellschaft wie auch der Kirchen reicht einfach nicht aus. Wir müssen dringen darauf schauen, wie wir diese Koalition auch wieder auf bürgerliche Kreise erweitern können. Hier braucht es neue Ansätze, sonst verliert sich auch die Schweiz in der globalen Isolation.
Martin Leschhorn Strebel
Geschäftsführer Medicus Mundi Schweiz
"Comment documenter et partager les apprentissages d’un programme de santé maternelle et infantile ? Enfants du Monde a choisi de donner la parole aux communautés et aux soignant·es à travers un reportage vidéo, produit lors de la fin de phase de son programme de santé maternelle et néonatale (2024). Ce récit, fait partie d’un processus de capitalisation : il reflète comment, au fil des années, l’approche intégrée d’Enfants du Monde – formation des prestataires, engagement communautaire, autonomisation des femmes et des familles – a contribué à améliorer la santé des mères et des enfants dans des contextes fragiles."
Seit Mai 2025 sind «The Family of 5» Botschafter:innen von Handicap International Schweiz. Ihr Engagement zeigt sich in Aufklärungsvideos, Publikationen und einer Spendenaktion für Syrien beim Halbmarathon in Lausanne im Oktober 2025. Dabei haben sie sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: 21 Kilometer rennen und CHF 10’000 sammeln. Und sie haben es erreicht!
Die Philippinen werden 2025 bereits zum 20. Mal von einem verheerenden Taifun heimgesucht: Kalmaegi ist der bislang tödlichste – die Bilanz ist verheerend. Taifun Kalmaegi erreichte am 3. November die Visayas in den zentralen Philippinen mit Windböen von bis zu 170 km/h, meldete der philippinische Wetterdienst. Kurz nach Mitternacht traf er mit extremer Kraft auf Land. Sintflutartige Regenfälle, Überschwemmungen, Schlammlawinen … Die Provinz Cebu war am stärksten betroffen.
Der Krieg in Gaza verwandelt jeden Augenblick in einen Überlebenskampf. Unter den Tausenden von Verletzten ist auch Fouad. Nach der Zerstörung seines Wohnviertels hatte der neunjährige Fouad bei seinem Onkel Zuflucht gesucht. Als ein Nachbarhaus bombardiert wurde, wurde er schwer verletzt.
"Knapp zwei Wochen nach dem Durchzug des Hurrikans Melissa erschweren dessen Folgen immer noch den Alltag der Menschen in Kuba, Jamaika und Haiti. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EAD) schickt Unterstützung in Form von Fachwissen und Ausrüstung. Es stellt ausserdem 1,3 Millionen Franken zur Verfügung, um die Bedürfnisse der vom Hurrikan betroffenen Menschen in diesen drei Ländern zu decken."
"Opinion: With the right strategies following aid cuts, Africa’s health financing can shift from crisis mode to a system of long-term, financial resilience that sees capital retained and reinvested within the continent."
"Scientists said ganaplacide-lumefantrine, or GanLum, would be the first major innovation in malaria treatment in decades since the introduction of artemisinin-based combination treatments."
"The World Health Organization (WHO) today released its first global guidelines for the management of diabetes during pregnancy, a condition affecting about one in six pregnancies – or 21 million women annually. The new recommendations provide a critical roadmap to tackle this growing health challenge and prevent serious complications for both women and their children."
"As COP30 observed Health Day on Thursday, world leaders came together to witness the launch of the Belém Health Action Plan for the adaptation of climate change to the health sector."
""GENEVA – Global health leaders are calling for robust new measures to combat the use of tobacco and related products, including restrictions on flavours to curb the surge in e-cigarettes use in adolescents and filter bans to protect the environment. "
"Eine Studie legt nahe, dass es armen Menschen gesundheitlich besser geht, wenn man ihnen einfach Geld zuteilt. Solche Zahlungen sind in weniger wohlhabenden Ländern verbreitet – aber ihre Wirkweise bleibt unklar."
"The vaccine alliance reached its target of immunizing an estimated 86 million girls with the vaccine that prevents human papillomavirus, a sexually transmitted infection which can lead to cervical cancer."
"This week, the world marks World Antimicrobial Awareness Week and malaria parasites, though often forgotten, are part of the range of microbes preventing us from achieving the Sustainable Development Goal of Good Health and Well-being. Malaria remains an immense public health burden, especially in Africa. It mainly affects the poor, and remains an immense health burden for families and nations. "
Public health experts expressed concern that African governments are losing their collective bargaining power with the ‘America First’ approach to global health.
"Artificial intelligence could compress years of drug discovery into months – helping to overcome growing drug resistance to existing treatments for malaria and other vector-borne diseases. But scientists in low-income countries are often left behind. Jeremy Burrows, Medicines for Malaria Venture (MMV) vice president, head of drug discovery, explains how a new open-access, AI-powered drug discovery tool co-developed by MMV aims to level the playing field. "
"Zambia, Zimbabwe and DRC take steps to protect decades of progress in reproductive health, as donor fatigue leads to steep cuts in aid Several African governments are boosting funding for family planning programmes as cuts in foreign aid threaten decades of reproductive health progress and access to birth control for millions of women and girls."
The World Health Organization (WHO) is marking its first official observance of World Prematurity Day with the launch of a new global clinical practice guide for Kangaroo Mother Care (KMC) – a simple, proven and life-saving intervention that significantly improves survival for preterm and low birth weight babies.
Violence against women remains one of the world’s most persistent and under-addressed human rights crises, with very little progress in two decades, according to a landmark report released today by the World Health Organization (WHO) and UN partners.
"In August 2025, Guyana’s President Irfaan Ali removed all taxes and customs duties on feminine hygiene products. Now, Guyana’s Ambassador to the UN in Geneva calls on other countries to follow suit."
"The World Health Organization (WHO) today called on countries to make fertility care safer, fairer and more affordable for all in its first-ever global guideline for the prevention, diagnosis and treatment of infertility."
"One in six people of reproductive age will be affected by infertility, yet health services to address this are “severely limited” and largely funded out-of-pocket, according to the first ever global guideline on the issue by the World Health Organization (WHO)."
"On World AIDS Day, the World Health Organization (WHO) calls on governments and partners to rapidly expand access to new WHO-approved tools including lenacapavir (LEN) to drive down infections and counter disruption to essential health services caused by cuts to foreign aid."
"WHO/Europa hat Public Health Wales (Vereinigtes Königreich) zu einem neuen Kooperationszentrum für Chancengleichheit im Bereich digitale Gesundheit ernannt. Diese Zusammenarbeit wird entscheidend zur Gestaltung der Arbeit der WHO für mehr Chancengleichheit im Bereich digitale Gesundheit und zur Stärkung der Kooperation und Überzeugungsarbeit zwischen den auf der Regionsebene maßgeblichen Akteuren auf diesem Gebiet beitragen."
IAMANEH "In den ersten 1001 Tagen sind Neugeborene am verletzlichsten. Zanele, Khosi und Thandiwe helfen Säuglingen und ihren Müttern in dieser sensiblen Zeit. Der Dokumentarfilm begleitet die drei Frauen bei ihren Hausbesuchen, wo sie heilsame, aber auch tieftraurige Momente miterleben. Mit dem Wort «Ubuntu», das mit «Gemeinsinn» oder «Nächstenliebe» übersetzt werden kann, beschreiben die Frauen, was sie verbindet: gemeinsam wollen sie eine bessere Zukunft für die Frauen in Alexandra, einem Township von Johannesburg, erreichen. Im Anschluss: Diskussion mit Pascale Schreibmüller, Hebamme und Forschende, und Alexandra Nicola, Co-Geschäftsleiterin IAMANEH Schweiz, über selbstorganisierte Care-Arbeit, respektvolle Geburt und Mutterschaft in Gewaltbeziehungen. Den musikalischen Ausklang macht die queer-feministische Band «Goose under Pressure»."
Swiss Tropical and Public Health Institute "The advanced studies programmes in Health Care and Management provide international participants with the core competencies for understanding and reacting to health challenges at a world-leading institute in global and public health. Join our lively information session to find out more and talk to the Study Director."Online Information Session: Health Care and Management, 9 December 2025 at 18:00 CET - Application
DEZA / Kommunikationsmanagement und International Cooperation Forum (IC Forum) Die Herausforderungen und die Zukunft der humanitären Hilfe stehen im Mittelpunkt der 5. Ausgabe des International Cooperation Forum (IC Forum), das am 26. und 27. Februar 2026 im Internationalen Konferenzzentrum in Genf stattfindet. Zu den Persönlichkeiten, die dort das Wort ergreifen werden, gehören die beiden Bundesräte Ignazio Cassis und Martin Pfister, sowie auch der Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen für humanitäre Angelegenheiten, Tom Fletcher.
Women Deliver "Women Deliver is thrilled to announce that the Women Deliver 2026 Conference (WD2026) will be hosted by the Oceanic Pacific region from April 27-30, 2026, in Melbourne, Australia. This marks a historic first for Women Deliver-a regionally-hosted conference that shifts power to feminists from the Oceanic Pacific Region, creating a transformative space to shape a progressive Post-2030 Agenda. Since our inaugural conference in 2007, Women Deliver has hosted some of the world’s most influential gatherings for gender equality. To date, over 30,000 advocates, experts, and decision-makers have united through Women Deliver Conferences, fostering life-changing advancements in gender equality and sexual and reproductive health and rights (SRHR)."