MMS Nachrichten vom 23.07.2025

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betrachtet den Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten als Grundrecht und Priorität im Bereich der öffentlichen Gesundheit. Sie strebt eine Verbesserung dieses Zugangs an, indem sie die universelle Gesundheitsversorgung und die Verfügbarkeit hochwertiger Medikamente fördert und nationale politische Maßnahmen unterstützt.

Der Zugang zu Medikamenten: eine zentrale Herausforderung für das Recht auf Gesundheit.
photo: ©Towfiqu barbhuiya/unsplash

Der gerechte Zugang zu Medikamenten ist eine grosse Herausforderung. Zwar sind zahlreiche Behandlungen verfügbar. Doch überhöhte Preise oder restriktive Patentpolitiken machen sie für einen Grossteil der Bevölkerung unzugänglich. Das Beispiel Insulin ist besonders besorgniserregend: Es wurde vor über einem Jahrhundert entdeckt und ist für Millionen von Menschen mit Diabetes lebenswichtig.

Das Monopol einiger grosser Pharmaunternehmen und ständige Preiserhöhungen sorgen dafür, dass Millionen von Patient:innen Schwierigkeiten haben sich damit zu versorgen - selbst in Ländern mit hohem Einkommen. Diese Situation zeigt deutlich, wie kommerzielle und gewinnorientierte Eigeninteressen Menschenleben direkt gefährden und das Grundrecht auf Gesundheit verletzen.

Durch diese Dynamiken verschärfen sich die Ungleichheiten im Gesundheitswesen.

Bevölkerungsgruppen mit niedrigem Einkommen sind beispielsweise schädlichen Produkten stärker ausgesetzt und haben nur begrenzten Zugang zu gesunden Lebensmitteln, Informationen und medizinischer Versorgung.

Auch die Globalisierung verschärft diese Ungleichheiten. Risiken werden auf die am stärksten gefährdeten Länder mit weniger strengen Vorschriften verlagert.

Angesichts dieser Herausforderungen ist eine kollektive und systemische Antwort unerlässlich. Es ist notwendig, die staatlichen Vorschriften zu verschärfen, die Transparenz der industriellen Praktiken zu gewährleisten, unabhängige Forschung zu fördern und den universellen Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten wie Insulin sicherzustellen. Um einen besseren Zugang zu diesen Behandlungen zu gewährleisten, ist ein koordinierter Ansatz unter Einbeziehung von Regierungen, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft von entscheidender Bedeutung. Die Politik in den Bereichen öffentliche Gesundheit, Finanzierung, Versorgung und geistiges Eigentum muss im Hinblick auf soziale Gerechtigkeit und öffentliche Gesundheit überdacht werden.

Die Beeinflussung der kommerziellen Determinanten der Gesundheit ist ein wichtiger Hebel für den Aufbau gerechterer, nachhaltigerer und fairerer Gesundheitssysteme auf globaler und nationaler Ebene.


Der MMS Round table „Kommerzielle Determinanten der Gesundheit und Ungleichheiten beim Zugang zu Medikamenten”

Dieser Round table, der in Zusammenarbeit mit dem NCD Policy Lab der Universität Genf organisiert wird, soll als Forum dienen, um wichtige Fragen zu diskutieren, wie z.B.: Wie kann ein integrierter und ethischer Ansatz entwickelt werden, der Regierungen, nichtstaatliche Akteure und den privaten Sektor einbezieht, um die Gesundheitssysteme zu stärken, einen gerechten Zugang zu Medikamenten in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen zu gewährleisten und die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Gesundheitspolitik und der internationalen Finanzierung zu bewältigen?

Schon heute freuen wir uns darauf, Sie am 15. Oktober 2025 in Genf willkommen zu heissen – zu einem anregenden Round Table, geprägt von tiefgehenden Diskussionen und wertvollem Erfahrungsaustausch mit unseren Referentinnen und Referenten. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem NCD Policy Lab der Universität Genf organisiert. Registrieren Sie sich jetzt!

Andréa Rajman
Netzwerk Medicus Mundi Schweiz
arajman@medicusmundi.ch



Netzwerk Nachrichten

16.06.2025 – Sexuelle Gesundheit Schweiz

IPPF-Umfrage zu Auswirkungen der US-Kürzungen

IPPF-Umfrage zu Auswirkungen der US-Kürzungen
photo: ©omar lopez/unsplash
16.06.2025 – Sexuelle Gesundheit Schweiz

IPPF-Umfrage zu Auswirkungen der US-Kürzungen

"Die International Planned Parenthood Federation (IPPF) hat bei ihren weltweit 158 Mitgliedorganisationen eine Umfrage zu den Auswirkungen des Finanzierungsstopps der US-Regierung auf deren Arbeit gemacht. Gemäss der Anfang April publizierten Resultate mussten 156 wichtige Gesundheitsprojekte entweder bereits beendet werden oder sind davon gefährdet. Mindestens 85,2 Millionen Dollar an Finanzmitteln sind betroffen oder wurden bereits gekürzt. 1'737 Mitarbeitende der betroffenen Organisationen könnten ihren Arbeitsplatz verlieren oder haben ihn bereits verloren. 3’961 Servicestellen, darunter Kliniken und mobile Einheiten, sind von der Schliessung bedroht oder haben bereits geschlossen. 8,5 Millionen Menschen könnten den Zugang zu lebensrettenden SRH-Diensten verlieren. Die Auswirkungen sind besonders schwerwiegend in Afrika und Südasien, wo viele IPPF-Mitgliedsverbände auf internationale Finanzmittel angewiesen sind. Die negativen Folgen zeigen sich im Bereich Müttergesundheit, den Zugang zu Verhütung sowie HIV-Prävention. SEXUELLE GESUNDHEIT SCHWEIZ ist akkreditiertes Schweizer Mitglied von IPPF."

16.06.2025 – Sexuelle Gesundheit Schweiz

Auch Europa schränkt Unterstützung ein

Auch Europa schränkt Unterstützung ein
photo: ©christian dubovan/unsplash
16.06.2025 – Sexuelle Gesundheit Schweiz

Auch Europa schränkt Unterstützung ein

"Während die USA einen beispiellosen Abbau der internationalen Entwicklungszusammenarbeit vornimmt, kürzen gleichzeitig auch mehre europäische Länder die Ausgaben für die sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte. Seit Anfang des Jahres haben Untersuchungen von Countdown 2030 Europe zufolge acht europäische Länder plus die Europäische Union Kürzungen ihrer öffentlichen Entwicklungshilfe in Höhe von 30 Milliarden Euro in den nächsten vier Jahren angekündigt und/oder bereits umgesetzt. Auch die Schweiz gehört dazu. Mit dem Abbau der europäischen Unterstützung, die 2023 noch einen Rekord erreicht hatte, wird die durch die USA verursachte Finanzierungslücke noch deutlich verstärkt und weltweit der Zugang zur Gesundheitsversorgung von Millionen Menschen in Frage gestellt. Countdown 2030 Europe ist einen Zusammenschluss von 15 europäischen NGO’s, die sich für die Stärkung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit einsetzen. SEXUELLE GESUNDHEIT SCHWEIZ ist Partnerin in diesem Advocacy Projekt unter dem Lead von IPPF European Network."

01.07.2025 – handicap international

Banner am Broken Chair gegen die Rückkehr von Minen

Banner am Broken Chair gegen die Rückkehr von Minen
photo: ©handicap international
01.07.2025 – handicap international

Banner am Broken Chair gegen die Rückkehr von Minen

"Nachdem Finnland, Estland, Lettland, Litauen und Polen ihren Ausstieg aus dem Vertrag über das Verbot von Antipersonenminen angekündigt haben, kommen die Vertragsstaaten vom 17. bis 20. Juni in Genf erstmals wieder zusammen. Handicap International und die Internationale Kampagne für das Verbot von Antipersonenminen fordern die Staaten dazu auf, sich entschieden gegen den Austritt der fünf Länder zu stellen."

01.07.2025 – handicap international

Venezuela: Mobilisierung für die Freilassung von Alberto und Rafael

Venezuela: Mobilisierung für die Freilassung von Alberto und Rafael
photo: ©handicap international
01.07.2025 – handicap international

Venezuela: Mobilisierung für die Freilassung von Alberto und Rafael

"Seit sieben Monaten werden Alberto Trentini und Rafael Ubiel Hernandez Machado von den venezolanischen Behörden ohne Angabe von Gründen festgehalten. Handicap International ruft alle auf, sich für ihre Freilassung einzusetzen."

15.07.2025 – IAMANEH Schweiz

Neue Geburtsstation in Togo

Neue Geburtsstation in Togo
photo: ©Iamaneh Schweiz
15.07.2025 – IAMANEH Schweiz

Neue Geburtsstation in Togo

"Zum ersten Mal wird in Togo eine Geburtsstation nach den Plänen unserer Partnerorganisation AFAD errichtet. Die Geburtsstation wird so gebaut und eingerichtet, dass Frauen in einem Umfeld gebären können, das ihre Rechte und Bedürfnisse achtet. Dies ist ein Meilenstein in Togo."

15.07.2025 – Schweizerisches Rotes Kreuz

Südsudan: Erfolgreicher Einsatz gegen Cholera

Südsudan: Erfolgreicher Einsatz gegen Cholera
photo: ©Schweizerisches Rotes Kreuz
15.07.2025 – Schweizerisches Rotes Kreuz

Südsudan: Erfolgreicher Einsatz gegen Cholera

"Eine Cholera-Epidemie hat die Bevölkerung im Südsudan schwer getroffen. Ein Nothilfe-Team mit Beteiligung des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) konnte über 13 000 Menschen helfen. Der Einsatz ist nun erfolgreich beendet. Die weitere Arbeit übernehmen lokale Teams."

15.07.2025 – Schweizerisches Rotes Kreuz

Zusammen leben – zusammen wachsen

Zusammen leben – zusammen wachsen
photo: ©Schweizerisches Rotes Kreuz
15.07.2025 – Schweizerisches Rotes Kreuz

Zusammen leben – zusammen wachsen

"Für ein gelungenes Miteinander braucht es alle. Nicht nur migrierte oder geflüchtete Menschen sind gefordert, auch die Aufnahmegesellschaft. Wir setzen uns dafür ein, dass alle Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können."

17.07.2025 – handicap international

Die helfende Hand von Handicap International im Chaos des Krieges in der Ukraine

Die helfende Hand von Handicap International im Chaos des Krieges in der Ukraine
photo: ©handicap international
17.07.2025 – handicap international

Die helfende Hand von Handicap International im Chaos des Krieges in der Ukraine

"Kateryna arbeitet als Sozialarbeiterin für Handicap International in Mykolajiw. Sie gibt Familien wie den Kobikos, die alles verloren haben und versuchen, zurück ins Leben zu finden, Hoffnung und Würde zurück."

18.07.2025 – Swiss Tropical and Public Health Institute

Digital Tools Help Identify Severe Illness, but Hospital Access Remains a Barrier

Digital Tools Help Identify Severe Illness, but Hospital Access Remains a Barrier
photo: ©Swiss Tropical and Public Health Institute
18.07.2025 – Swiss Tropical and Public Health Institute

Digital Tools Help Identify Severe Illness, but Hospital Access Remains a Barrier

"A study coordinated by Swiss TPH, in collaboration with partners in India, Kenya, Senegal and Tanzania, has found that introducing pulse oximeters and digital clinical decision support tools into primary healthcare can support the identification of severe illness in children and reduce the use of antibiotics. However, without stronger referral systems and better hospital access, the potential of these tools to improve health outcomes remains limited."

17.07.2025 – handicap international

In Gaza gibt es nur neun Prothesen- und Orthesen-Techniker:innen für die Versorgung tausender Menschen mit Amputationen

In Gaza gibt es nur neun Prothesen- und Orthesen-Techniker:innen für die Versorgung tausender Menschen mit Amputationen
photo: ©handicap international
17.07.2025 – handicap international

In Gaza gibt es nur neun Prothesen- und Orthesen-Techniker:innen für die Versorgung tausender Menschen mit Amputationen

"Seit Beginn der Eskalation des Konflikts im Oktober 2023 wurden 123’000 Menschen in Gaza verletzt und 4000 Menschen amputiert. Die Zahl der verletzten Kinder ist dabei tragischerweise sehr hoch. Dennoch gibt es derzeit im gesamten Gazastreifen nur neun Techniker:innen, die auf die Herstellung von Prothesen und Orthesen spezialisiert sind – viel zu wenig für den Bedarf von Tausenden Menschen. Heba ist eine von ihnen. Inmitten ständiger Gefahr berichtet sie über ihren Alltag als Orthopädietechnikerin und Mutter zweier kleiner Töchter im neuen Rehabilitationszentrum von Handicap International in Zawaida. "

17.07.2025 – Swiss Tropical and Public Health Institute

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt eine Langzeitstudie zur Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt eine Langzeitstudie zur Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung
photo: ©Swiss Tropical and Public Health Institute
17.07.2025 – Swiss Tropical and Public Health Institute

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt eine Langzeitstudie zur Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung

"Die Regierung des Kantons Basel-Stadt hat ihre Unterstützung für die Fortsetzung der vom Swiss TPH geleiteten Bevölkerungskohortenstudie COVCO-Basel bestätigt. Die nächste Phase der Studie läuft unter dem Namen COVCO+ und wird vom Kanton und der Universität Basel finanziert. In Zusammenarbeit mit der Novartis Foundation soll sie dabei helfen, die biologischen und umweltbedingten Faktoren, die ein gesundes Leben beeinflussen, besser zu verstehen."

21.07.2025 – Enfants du Monde

Climate change and health in Bangladesh: Enfants du Monde’s involvement in the SDC’s CALL initiative

Climate change and health in Bangladesh: Enfants du Monde’s involvement in the SDC’s CALL initiative
photo:©Eco-Social Development Organization (ESDO)
21.07.2025 – Enfants du Monde

Climate change and health in Bangladesh: Enfants du Monde’s involvement in the SDC’s CALL initiative

"initiative Bangladesh is particularly exposed to recurrent hazards attributable to climate change. Rising water levels lead to salinity intrusion and freshwater shortages, generating serious health problems for the most vulnerable. Enfants du Monde and its partner organization are working in Sathkira district, in the south of the country. Our goal is to reduce climate change-related health risks affecting pregnant women, children, and adolescent girls. We aim to strengthen the resilience of these groups by empowering local communities to actively engage in preventive health measures. At the same time, we support the public health system by building capacities and improving infrastructure. Since November 2024, the project is part of the programme “Climate Action at local level (CALL)”, implemented by 9 Swiss NGOs and their local partner organizations and co-funded by SDC Bangladesh. The programme supports local climate actions in different fields led by communities and system actors which could be used as a model of local climate action for broader uptake in Bangladesh".

24.07.2025 – Solidarmed

Die schwierige Suche nach neuen Geldgebern gegen HIV

Die schwierige Suche nach neuen Geldgebern gegen HIV
photo: ©solidarmed
24.07.2025 – Solidarmed

Die schwierige Suche nach neuen Geldgebern gegen HIV

"Zum ersten Mal seit Langem fand die Internationale AIDS-Konferenz (IAS 2025) wieder auf dem afrikanischen Kontinent statt und das zu einem entscheidenden Zeitpunkt: In vielen Ländern sind 60–80 % der bisherigen HIV-Finanzierungen weggebrochen. Unser Präsident Niklaus Labhardt berichtete in der Sendung „Echo der Zeit“ des SRF - Schweizer Radio und Fernsehen und erklärt, warum der Finanzierungsstopp nicht nur eine Krise, sondern auch eine Chance sein kann."

Globale Gesundheit und die Schweiz

30.06.2025 – devex

The power of diagnostics to improve mental health

The power of diagnostics to improve mental health
photo: © emma bauso/pexels
30.06.2025 – devex

The power of diagnostics to improve mental health

"With World Expo 2025 set to spotlight health, HemoCue’s Lena Wahlhed explains why point-of-care diagnostics must be part of an inclusive, accessible global mental health response — ensuring that no one is left behind."

26.06.2025 – News Service Bund

Bundesrat empfiehlt mehrere Massnahmen zur verbesserten Finanzierung der Palliative Care

Bundesrat empfiehlt mehrere Massnahmen zur verbesserten Finanzierung der Palliative Care
photo: ©pexels-pixabay/pexels
26.06.2025 – News Service Bund

Bundesrat empfiehlt mehrere Massnahmen zur verbesserten Finanzierung der Palliative Care

"Bern, 25.06.2025 — An seiner Sitzung vom 25. Juni 2025 hat der Bundesrat in Erfüllung der Motion 20.4264 «Für eine angemessene Finanzierung der Palliative Care» einen Bericht zur Finanzierung der Palliative Care verabschiedet. Daraus geht hervor, dass Verbesserungspotenzial besteht, zu dessen Ausschöpfung alle betroffenen Akteure Massnahmen treffen müssen. Seinerseits sieht der Bundesrat eine Erhöhung der OKP-Beiträge für Pflegeleistungen im Bereich der spezialisierten Palliative Care vor."

23.06.2025 – devex

Is WHO’s restructuring process fair? Some staff aren’t so sure

Is WHO’s restructuring process fair? Some staff aren’t so sure
photo: ©sebastian herrmann/unsplash
23.06.2025 – devex

Is WHO’s restructuring process fair? Some staff aren’t so sure

"Some staff fear WHO is prioritizing longer-term staff to avoid paying bigger separation pay and question whether this would result in the kind of WHO the world needs. But WHO said it is committed to fairness in the ongoing process."

23.06.2025 – devex

Will UNAIDS sunset by 2030?

Will UNAIDS sunset by 2030?
photo: ©rdne/pexels
23.06.2025 – devex

Will UNAIDS sunset by 2030?

"Under a new model, the UNAIDS secretariat will operate with fewer than half of the staff it has now, and downsize its country offices. But by the end of 2027, it is expected to present a plan that could close down the secretariat by 2030."

23.06.2025 – Health Policy Watch

US Judge Rules ‘Racist’ Cancellation of NIH Grants Null and Void

US Judge Rules ‘Racist’ Cancellation of NIH Grants Null and Void
photo: ©wendy-maxwell/pexels
23.06.2025 – Health Policy Watch

US Judge Rules ‘Racist’ Cancellation of NIH Grants Null and Void

"The Trump administration’s cancellation of hundreds of National Institutes of Health (NIH) grants “represents racial discrimination”, and were null and void, ruled United States District Court Judge William Young on Monday." This follows the cancellation of some 2,100 NIH research grants valued over than $12bn based on their links to “diversity, equity and inclusion” or “gender ideology”, since Donald Trump assumed office in January.

19.06.2025 – devex

Mistrust, Trump and Multilateralism: Key Ingredients of the Pandemic Agreement ‘Recipe’

Mistrust, Trump and Multilateralism: Key Ingredients of the Pandemic Agreement ‘Recipe’
photo: ©tai-s-captures/unsplash
19.06.2025 – devex

Mistrust, Trump and Multilateralism: Key Ingredients of the Pandemic Agreement ‘Recipe’

"Mistrust undermined the pandemic agreement talks – but, ironically, the Trump administration’s withdrawal from the World Health Organization (WHO) galvanised member states to reach agreement, according to Ambassador Anne-Claire Amprou, co-chair of the talks. “There was a lack of trust. That means that when member states wanted to make a proposal, sometimes it created suspicion – not because of the content but because of the delegation that put the proposal on the table, and that was not always very easy to navigate,” Amprou told a meeting in Geneva on Tuesday."

16.06.2025 – devex

Mpox Vaccine Manufacturer Urged to Drop Price Amid Huge Shortfall in Africa

Mpox Vaccine Manufacturer Urged to Drop Price Amid Huge Shortfall in Africa
photo: ©cdc-uN8TV9Pw2ik/unsplash
16.06.2025 – devex

Mpox Vaccine Manufacturer Urged to Drop Price Amid Huge Shortfall in Africa

"There is only enough funding for around half the mpox vaccine doses that Africa needs, with Sierra Leone and Uganda particularly short of vaccines, according to Dr Ngashi Ngongo, the Africa Centres for Disease Control and Prevention (Africa CDC) mpox lead." The continent needs 6.4 million doses to address the multiple outbreaks, but money still needs to be raised to pay for 3.5 million doses, Ngongo told a media briefing on Thursday.

18.07.2025 – Agiamondo

Klimakrise verschärft Konflikte – Gewaltfreie Lösungen gesucht

Klimakrise verschärft Konflikte – Gewaltfreie Lösungen gesucht
photo:©akilmazumder/pexels
18.07.2025 – Agiamondo

Klimakrise verschärft Konflikte – Gewaltfreie Lösungen gesucht

Umweltschäden und Ressourcenknappheit verursachen Konflikte zwischen Bevölkerungsgruppen. Partner und ZFD-Fachkräfte von AGIAMONDO bringen sie zusammen, damit sie ihre Interessen nach außen vertreten.

Sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte

14.07.2025 – ref.ch

Unaids warnt vor Einschnitten bei HIV-Programmen

Unaids warnt vor Einschnitten bei HIV-Programmen
photo:©owfiqu-barbhuiya/pexels
14.07.2025 – ref.ch

Unaids warnt vor Einschnitten bei HIV-Programmen

"Die Streichung von Hilfsgeldern trifft auch die AIDS-Prävention. Das UN-Programm Unaids befürchtet bis zu sechs Millionen Neuansteckungen bis 2029. "

14.07.2025 – Health Policy Watch

Millions at Risk of HIV Infection and Death After US Funding Cuts, Warns UNAIDS

Millions at Risk of HIV Infection and Death After US Funding Cuts, Warns UNAIDS
photo:©padrinan/pexels
14.07.2025 – Health Policy Watch

Millions at Risk of HIV Infection and Death After US Funding Cuts, Warns UNAIDS

"An additional six million new HIV infections and four million AIDS-related deaths could occur between 2025 and 2029 if US-supported HIV treatment and prevention services collapse, according to UNAIDS."

Gesundheitspersonal: Globaler Mangel

Offene Stellen im Netzwerk

23.07.2025 – Solidarmed

Verantwortliche:n Projektpartnerschaften (80%)

Arbeitsort: Luzern

Verantwortliche:n Projektpartnerschaften (80%)
photo: ©solidarmed
23.07.2025 – Solidarmed

Verantwortliche:n Projektpartnerschaften (80%)

Arbeitsort: Luzern

Ihre Aufgaben In dieser spannenden Position in unserem Kommunikations- und Fundraisingteam pflegen Sie den institutionellen Austausch mit Stiftungen, Kirchen und öffentliche Geldgeber in der Schweiz. Sie schaffen die Verbindung zwischen unseren Finanzpartnern und unseren Gesundheitsprogrammen im südlichen und östlichen Afrika. In enger Zusammenarbeit mit der Programmabteilung, verfassen sie Finanzierungsanträge und sind für die fristgerechte Erstellung von qualitativ hochwertigen Rechenschaftsberichten verantwortlich. Sie identifizieren neue Partnerschaften, gewinnen und betreuen neue Geldgeber und leisten einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Portfolios von SolidarMed. Es erwartet Sie eine spannende, sinnstiftende und entwicklungsfähige Aufgabe in einem kompetenten, internationalen und interdisziplinären Team mit flachen Hierarchien. Moderne Arbeitsbedingungen inkl. Jahresarbeitszeit, gute Sozialleistungen sowie vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten und die Möglichkeit für Homeoffice sind für uns selbstverständlich. Wenn Sie diese vielseitige Position interessiert und Sie Teil eines motivierten Teams werden möchten, dann freuen wir uns darauf Ihre vollständige Bewerbung über unsere Bewerbungssoftware zu erhalten. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Andreas Rösch, Co-Leiter Kommunikation und Fundraising unter Tel. 041 310 66 60 und a.roesch@solidarmed.ch. Wir freuen uns auf Sie!

Gesundheit in fragilen Kontexten und kriegerischen Konflikten

23.06.2025 – Health Policy Watch

WHO Deplores Iranian Attack on Major Israeli Hospital – ‘Peace is Best Medicine’

WHO Deplores Iranian Attack on Major Israeli Hospital – ‘Peace is Best Medicine’
photo: ©ahmed akacha/pexels
23.06.2025 – Health Policy Watch

WHO Deplores Iranian Attack on Major Israeli Hospital – ‘Peace is Best Medicine’

The World Health Organization decried Thursday’s direct hit by Iran on one of Israel’s largest hospitals, Soroka Medical Center, which put the 1200-bed facility serving most of the country’s southern region largely out of operation. "In an X post, WHO Director General Dr Tedros Adhanom Ghebreyesus also deplored the deaths of three Iranian Red Crescent Society health workers three days ago, following an Israeli airstrike on Tehran three days ago. "

14.07.2025 – UNO

UN-Forum berät über Gesundheit, Gleichstellung und Ozeane für globale Entwicklungsziele

UN-Forum berät über Gesundheit, Gleichstellung und Ozeane für globale Entwicklungsziele
photo:©mathias reding/unsplash
14.07.2025 – UNO

UN-Forum berät über Gesundheit, Gleichstellung und Ozeane für globale Entwicklungsziele

"Angesichts der näher rückenden Frist für die Agenda 2030 kommen diese Woche Minister, Experten und Vertreter der Zivilgesellschaft aus aller Welt zu einem hochrangigen UN-Forum in New York zusammen. Ziel ist es, die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) zu beschleunigen. Das Forum unter der Schirmherrschaft des UN-Wirtschafts- und Sozialrats (ECOSOC) findet vom 14. bis 23. Juli im UN-Hauptquartier statt."

Veranstaltungen

Déterminants commerciaux de la santé et inégalité d’accès aux médicaments
15. October 2025 – 12-17h30 à Genève

table ronde MMS sur les déterminants commerciaux - 15 octobre 2025 - Genève

Déterminants commerciaux de la santé et inégalité d’accès aux médicaments

Medicus Mundi Suisse À l’échelle mondiale, l’accès aux soins, en particulier aux médicaments, demeure un enjeu majeur du droit à la santé. La disponibilité et le coût des médicaments ont des impacts significatifs sur les populations et les systèmes de santé à l’échelle globale y compris en Suisse. L’insuline, un médicament vital, illustre bien ce problème : malgré sa découverte en 1921, son accès reste difficile dans de nombreux pays en raison de son prix élevé et de ruptures d’approvisionnement, touchant notamment les pays à faible ou moyen revenu et certaines populations vulnérables à revenu élevé. (Beran et al, 2021)