Im indischen Hyderabad können armuts- und HIV-betroffene Jugendliche dank SolidarMed Berufsbildungskurse absolvieren. So werden sie finanziell unabhängig, können ihre Familien unterstützen und dem Stigma von Armut und HIV/Aids entkommen.
SolidarMed Am 12. Januar konnten in Hyderabad in Indien rund 200 Jugendliche und junge Erwachsene ihr Diplom entgegennehmen. Sie alle haben einen Berufsbildungskurs von SolidarMed erfolgreich abgeschlossen und nun gute Chancen, in den Arbeitsmarkt einzusteigen. In der Regel verfügen rund neun von zehn Absolvent:innen bereits am letzten Kurstag über eine Anstellung oder haben sich für die selbständige Erwerbstätigkeit entschieden. Dass HIV- und armutsbetroffene Jugendlichen in Indien eine Chance auf eine finanziell stabile Zukunft haben, ist leider keine Selbstverständlichkeit. Denn das Stigma rund um HIV und Aids ist in Indien gross: HIV-positive Menschen werden aus der Familie und der Gesellschaft ausgeschlossen, Kinder werden bei Bekanntwerden des HIV-Status ihrer Eltern oft am Schulbesuch gehindert.