Medicus Mundi Schweiz Transnationale Unternehmen und ihre wirtschaftliche Macht beeinflussen unsere Gesundheit – oft unsichtbar, aber tiefgreifend. Das MMS Symposium 2025 geht den kommerziellen Determinanten der Gesundheit nach und fragen: Wie können Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft der wachsenden gesundheitlichen Ungleichheiten durch einseitige wirtschaftliche Interessen vorgehen?
Globale Konzerne beeinflussen zunehmend die Bedingungen, unter denen Menschen gesund leben können – oft subtil, aber mit massiven Konsequenzen. Die wirtschaftlichen Interessen grosser Unternehmen stehen dabei nicht selten im Widerspruch zu den Menschenrechten – insbesondere dem Recht auf Gesundheit.
Ziel des diesjährigen MMS Symposiums ist es, aktuelle Forschungsergebnisse zu präsentieren, den interdisziplinären Austausch zu fördern und mögliche Handlungsansätze zur Stärkung des Rechts auf Gesundheit zu diskutieren.
Kommerzielle Determinanten der Gesundheit (Commercial Determinants of Health, CDOH) beschreiben die Wege, über die kommerzielle Akteure die Gesundheit von Menschen und Gemeinschaften negativ beeinflussen. Dies geschieht durch:
Die Folge: steigende Ungleichheiten, unterfinanzierte Gesundheitssysteme und ein wachsender Verlust an demokratischer Kontrolle.(Gilmore, Anna B et al. (2023).The Lancet, Volume 401, Issue 10383, 1194 – 1213)
Fünf Schlüsselindustrien – Tabak-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Erdöl- und Rohstoffhandel – stehen exemplarisch für eine ökonomische Praxis, welche die Gesundheit vieler Menschen schädigen. Besonders betroffen: einkommensschwache Länder.
5. November 2025, 09.00 - 16.30 Uhr
Volkshaus Basel
Rebgasse 12-14
4058 Basel
Englisch
Das MMS Symposium richtet sich an:
Carine Weiss, Netzwerk Medicus Mundi Schweiz
Tel: +41 (0) 61 383 10 12
E-Mail
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