Dekolonisierung der globalen Gesundheit

Montages: Joséphine Strebel / © Medicus Mundi Schweiz

Die Dekolonisierungsdebatte in der internationalen Zusammenarbeit ist nicht einfach eine neue Debatte über Machtverhältnisse: Sie stellt entscheidende Fragen zu den Grundlagen des Entwicklungssektors und seiner Praktiken und sie verleiht der internationalen Zusammenarbeit im Allgemeinen und der globalen Gesundheit im Besonderen eine neue analytische Qualität.

Dekolonisierung der Gesundheitszusammenarbeit - Reflexionen zu einem anstehenden Transformationsprozess

MMS Bulletin #164

Dekolonisierung der Gesundheitszusammenarbeit - Reflexionen zu einem anstehenden Transformationsprozess

Dekolonisierung der Gesundheitszusammenarbeit - Reflexionen zu einem anstehenden Transformationsprozess

MMS Bulletin #164

Medicus Mundi Schweiz «Dekolonialisierung der globalen Gesundheit» ist eine Bewegung, die gegen tief verwurzelte Dominanz- und Machtsysteme internationaler, meist westlicher Organisationen und Institutionen kämpft. Die Kritik macht die koloniale Herkunft der Entwicklungszusammenarbeit sichtbar, die deren Denkweise, Struktur und Praxis bis heute prägt. Während viele Organisationen bereits seit langem ihre Arbeit nicht mehr als «Hilfe», sondern als gleichberechtigte Zusammenarbeit mit Partner:innen im globalen Süden beschreiben, basiert die konkrete Arbeitspraxis noch zu oft auf Machtstrukturen, die Abhängigkeiten festschreiben und die Entfaltung von lokalen Ressourcen verhindern. Die Artikel dieses MMS Bulletin zeigen auf, was es bedeutet, koloniale Strukturen in der internationalen Gesundheitszusammenarbeit hinter sich zu lassen und welche Herausforderungen mit einem solchen Transformationsprozess verbunden sind.

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MMS Studie

How to Respond to the Call for Decolonization?

Interview by Carine Weiss with the authors of the MMS report

How to Respond to the Call for Decolonization?
Medicus Mundi Switzerland

How to Respond to the Call for Decolonization?

Interview by Carine Weiss with the authors of the MMS report

Medicus Mundi Switzerland The Network Medicus Mundi Switzerland has embarked on the discussion of what decolonisation means for its members and for international health cooperation for several years. From the debates it became clear that there is a need for more in depth discussions and support in order to move forward and make shifts in this rather complex topic.

Swiss NGOs engaged in international health cooperation: How to respond to the call for decolonization?

A report on the reaction of Swiss NGOs on their reaction to the call to decolonize international health cooperation.

Swiss NGOs engaged in international health cooperation: How to respond to the call for decolonization?
MMS

Swiss NGOs engaged in international health cooperation: How to respond to the call for decolonization?

A report on the reaction of Swiss NGOs on their reaction to the call to decolonize international health cooperation.

Medicus Mundi Switzerland

Manifest Locally Led Action

Lokal verankert. Global vernetzt. Ein Manifest zur internationalen Zusammenarbeit

Lokal verankert. Global vernetzt. Ein Manifest zur internationalen Zusammenarbeit

Lokal verankert. Global vernetzt. Ein Manifest zur internationalen Zusammenarbeit

NGO Plattform In den 60er Jahren wurden noch «Experten» und Kühe nach Ruanda verschifft, um die Landwirtschaft zu intensivieren. Heute gehört es jedoch zum Selbstverständnis der IZA, sich an lokalen Bedürfnissen auszurichten. Dennoch gibt es weiterhin viele Stolpersteine. Über 40 Schweizer NGOs haben deshalb gemeinsam ein Manifest erarbeitet. Es ist ein Aufruf zu gemeinsamen Schritten auf dem Weg zu gleichberechtigten Partnerschaften.

Manifest Flyer

Manifest Flyer
Photo: ©NGO Platform

Manifest Flyer

NGO Plattform Wir, Schweizer NGOs und andere Organisationen der internationalen Zusammenarbeit, sind der festen Überzeugung, dass lokale Akteur:innen* im Zentrum der Entscheidungsprozesse stehen müssen, um die internationale Zusammenarbeit gerecht, wirksam und nachhaltig zu gestalten. Wir sind uns der historisch ver wurzelten Strukturen der Unterdrückung bewusst, die noch heute Machtungleichgewichte prägen und so gleichberechtigten Partner schaften im Wege stehen. Aus diesen Gründen setzen wir uns für Folgendes ein.