MMS Nachrichten vom 19.12.2024

In National- und Ständerat werden gerade zu Jahresende hin fragwürdige Entscheide gefällt. Weshalb werden politische Vorstösse plötzlich mehrheitsfähig, die vor einigen Jahren noch empört zurückgewiesen worden wären? Dunkle Gedanken zum Jahresende.

Politik der Boshaftigkeit
Bild von Joe auf Pixabay

Blickt man auf einige Entscheide in Bundesbern der vergangenen Tage und Woche zurück, umfasst einen das Gefühl tiefer Dunkelheit. Menschenrechte und ihre Institutionen werden in Frage gestellt, der Schutzstatus S für vor Krieg und Gewalt flüchtenden Ukrainer:innen soll eingeschränkt werden, die internationalen Zusammenarbeit der Schweiz wird mit massiven Kürzungen untergraben. Dass all dies nicht ein Schweizer Sonderfall, sondern ein Trend in liberalen Staaten weltweit ist, macht die Sache nicht besser. Der Dezember-Hochnebel scheint sich nicht nur in Bern, um die Herzen von Politiker:innen zu legen.

Solidarität oder Eigentinteresse?

In Frage gestellt wird weit ins bürgerliche Lager hinein, der Grundgedanke, dass unser Wohl vom Wohl unserer Nachbar:innen abhängt. Solidarität ist nicht einfach ein linker Kampfbegriff, sondern ist Teil unseres Staatsverständnisses (gewesen?). In der Präambel der Bundesverfassung heisst es: «Das Schweizervolk und die Kantone, (…), im Bestreben, den Bund zu erneuern, um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken (…), gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen, geben sich folgende Verfassung.»

Statt staatsphilosophisch könnte ich mit dem Wissen aus der internationalen Gesundheitszusammenarbeit auch mit Eigeninteressen argumentieren. Wirtschaftlich macht das internationale Engagement der Schweiz Sinn – fragen Sie mal dazu die Pharmaindustrie. Und die Investitionen in die Gesundheitssystemstärkung im globalen Süden, schützt uns alle hier vor den Folgen einer nächsten Pandemie.

Selbstzerstörerisch

Funktioniert das Eigennutz-Argument besser als der Ruf nach Solidarität? Nein, denn es ist eine künstliche Spaltung – der Mensch ist solidarisch, gemeinschaftlich wirkend aus Liebe zum Nächsten und zum Schutz der ganzen Gemeinschaft. Vergessen wir dies, zerstören wir uns selbst.

35 Jahre nach dem Zusammenbruch der stalinistisch geprägten Herrschaft im Osten Europas, erleben wir die Rückkehr offener Gewalt, das Entstehen neuer Grenzen und nationalstaatlicher Alleingänge. Vom Himmel ist das alles nicht gefallen. Seit 35 Jahren wirkt das Gift des nationalkonservativen Populismus und einer neoliberalen Staatsdoktrin. Es ist eine Politik des Egoismus’ und der permanenten Ausgrenzung des anderen, eine Politik der andauernden Diffamierung und der Spaltung. Es ist die Politik der Boshaftigkeit.

Setzen wir dem eine Politik der Offenheit und der Hoffnung, der Zusammenarbeit und der Solidarität entgegen. Meinetwegen auch weil Weihnachten ist…

Martin Leschhorn Strebel
Netzwerk Medicus Mundi Schweiz

Netzwerk-Nachrichten

13.12.2024 – IAMANEH

Neu erschienen: INFO-Broschüre «Digitale Gewalt gegen Frauen»

Gefahren, Chancen und Prävention im Netz.

Neu erschienen: INFO-Broschüre «Digitale Gewalt gegen Frauen»
Foto: © IAMANEH
13.12.2024 – IAMANEH

Neu erschienen: INFO-Broschüre «Digitale Gewalt gegen Frauen»

Gefahren, Chancen und Prävention im Netz.

"Die Digitalisierung hat unser Leben in vielerlei Hinsicht bereichert. Sie eröffnet uns neue Wege, um miteinander zu kommunizieren und Wissen zu teilen, doch es gibt Schattenseiten, die wir nicht ignorieren dürfen. Wie unsere Partnerorganisationen digitale Gewalt bekämpfen, soziale Medien für die Menschenrechte nutzen und Apps für Schwangere auch Väter einbeziehen, erfahren Sie in unserer INFO-Broschüre."

13.12.2024 – IAMANEH

«Wir müssen die sozialen Medien viel mehr nutzen!»

«Wir müssen die sozialen Medien viel mehr nutzen!»
Foto von Adeniji Abdullahi A
13.12.2024 – IAMANEH

«Wir müssen die sozialen Medien viel mehr nutzen!»

"In Mali arbeiten IAMANEH und die Association des Jeunes pour la Citoyenneté Active et la Démocratie (AJCAD) gemeinsam daran, weibliche Genitalbeschneidung zu beenden. Im Fokus des Projekts steht die Zusammenarbeit mit Jugendlichen, die über soziale Medien und öffentliche Veranstaltungen gegen diese Menschenrechtsverletzung mobilisieren. Adam Dicko, die Gründerin von AJCAD, und der Genderexperte Daouda Ballo setzen digitale Kommunikation gezielt ein, um über sexuelle und reproduktive Gesundheit aufzuklären. In einem Gespräch mit IAMANEH Schweiz beleuchten sie sowohl die Chancen als auch die Risiken, die mit dieser Form der Wissensvermittlung verbunden sind."

13.12.2024 – IAMANEH

«Einige haben sich verpflichtet, ihre Töchter nicht zu beschneiden»

Catherine Keita ist Krankenschwester für Geburtshilfe in Mali. Die 31-Jährige setzt sich mit unserer Partnerorganisation RIPOD für ein Ende der weiblichen Genitalbeschneidung ein.

«Einige haben sich verpflichtet, ihre Töchter nicht zu beschneiden»
Catherine Keita, Krankenschwester, «Championne» im Projekt gegen weibliche Genitalbeschneidung. Foto zVg
13.12.2024 – IAMANEH

«Einige haben sich verpflichtet, ihre Töchter nicht zu beschneiden»

Catherine Keita ist Krankenschwester für Geburtshilfe in Mali. Die 31-Jährige setzt sich mit unserer Partnerorganisation RIPOD für ein Ende der weiblichen Genitalbeschneidung ein.

"Frau Keita, warum ist Ihnen der Kampf gegen die weibliche Genitalbeschneidung so wichtig? Als Gesundheitshelferin und Frau kenne ich die negativen Auswirkungen der weiblichen Genitalverstümmelung. Deswegen halte es ich für notwendig, diese Praxis zu beenden. - An welche negativen Auswirkungen denken Sie? Die weibliche Genitalbeschneidung ist eine Ursache für Kinder- und Müttersterblichkeit. Sie kann zu Vaginalfisteln und Geburtsschwierigkeiten führen, da die äusseren Organe des Mädchens oder der Frau teilweise oder vollständig entfernt werden. Die Beschneidung vom Typ 3 (Infibulation) führt auch zu Schwierigkeiten beim Geschlechtsverkehr."

13.12.2024 – Swiss TPH

Nature wählt Swiss TPH-Forscherin Emma Hodcroft als eine von drei "People to Watch in 2025"

Nature wählt Swiss TPH-Forscherin Emma Hodcroft als eine von drei
Nature wählt Emma Hodcroft als eine von drei ‘People to Watch in 2025’. Photo: Oliver Hochstrasser
13.12.2024 – Swiss TPH

Nature wählt Swiss TPH-Forscherin Emma Hodcroft als eine von drei "People to Watch in 2025"

"Emma Hodcroft, Gruppenleiterin am Swiss TPH und Assistenzprofessorin an der Universität Basel, wurde von der renommierten Fachzeitschrift Nature als eine von drei Personen genannt, die man 2025 im Auge behalten sollte, wenn es darum geht, die Wissenschaft zu gestalten. Sie wurde neben Mark Thomson, dem nächsten Generaldirektor des CERN, und dem designierten US-Präsidenten Donald Trump aufgeführt."

13.12.2024 – Swiss TPH

Leading House Africa

Leading House Africa
Photo: © Swiss TPH
13.12.2024 – Swiss TPH

Leading House Africa

"Swiss TPH, supported by the University of Basel, is the Leading House for bilateral research collaboration with partner institutions in Africa. Mandated by the State Secretariat for Education, Research and Innovation (SERI) in 2017, the Leading House Basel promotes and fosters scientific cooperation with key institutions in Africa for the funding period 2021-2024. In 2024, Swiss TPH, supported by the University of Basel's Innovation Garage and the Center for Development and Environment (CDE) at University of Bern, was confirmed to continue as the Leading House Africa from 2025-2028."

13.12.2024 – Swiss TPH

The next 1,000 days: A vital opportunity for nurturing care

The next 1,000 days: A vital opportunity for nurturing care
Photo: © Tim Theuer/flickr.com; CC BY 4.0 Deed
13.12.2024 – Swiss TPH

The next 1,000 days: A vital opportunity for nurturing care

"Building on the first 1,000 days of life, the period from age two to five is a crucial but often overlooked window for providing children with nurturing care. Defined as the integration of health, nutrition, safety, responsive care-giving and early learning, nurturing care lays the foundation for children's long-term health and development. A new The Lancet series, with contributions from Swiss TPH, shows that nearly 182 million children aged three to four in low- and middle-income countries (LMICs) currently lack access to adequate care, putting their healthy development at risk."

13.12.2024 – Swiss TPH

Swiss TPH Symposium: Frauen und Gender in der globalen Gesundheit

Swiss TPH Symposium: Frauen und Gender in der globalen Gesundheit
In einer engagierten Sitzung zum Thema Gerechtigkeit in der Menstruationsgesundheit sprach Lucy Khofi von der Universität Witwatersrand über den Aktivismus für Menstruationsgesundheit in Südafrika. Foto: © V. Busson/Swiss TPH
13.12.2024 – Swiss TPH

Swiss TPH Symposium: Frauen und Gender in der globalen Gesundheit

"Am 20. November 2024, organisierte das Swiss TPH in Allschwil bei Basel ein Symposium mit dem Titel „Women and Gender in Global Health“. Das Symposium brachte rund 160 Expert*innen aus Wissenschaft, öffentlicher Verwaltung, internationalen Organisationen und dem Privatsektor zusammen. Ziel des Symposiums war es, Erkenntnisse auszutauschen und innovative Lösungen zu entwickeln, um die Gesundheit und das Wohlbefinden von Frauen und Mädchen weltweit zu verbessern. Frauen sind weltweit mit ungleichen Bedingungen konfrontiert, wenn es um ihre Gesundheit geht."

18.12.2024 – Swiss TPH

Feasibility and acceptability of the Problem Management for Moms programme for improving maternal mental health in Zambia: an open-label trial

Feasibility and acceptability of the Problem Management for Moms programme for improving maternal mental health in Zambia: an open-label trial
Mothers with young children in Zambia often have little access to mental health support due to staff shortages and lack of resources. Photo: AdobeStock/Swiss TPH)
18.12.2024 – Swiss TPH

Feasibility and acceptability of the Problem Management for Moms programme for improving maternal mental health in Zambia: an open-label trial

"A study by the Swiss Tropical and Public Health Institute (Swiss TPH) and partners has shown that a new, locally adapted mental health intervention for women with young children in Zambia led to a 50% reduction in mental health symptoms. The intervention also empowered the women, resulting in a positive impact on the relationship with their children and their economic situation. The findings, published yesterday in The Lancet Psychiatry, represent an important step towards improving maternal mental health in sub-Saharan Africa, where evidence-based interventions, particularly for young mothers, are limited."

05.12.2024

Das «Tropeli» kümmert sich neu um Asylsuchende

Das «Tropeli» kümmert sich neu um Asylsuchende
photo: ©bajour
05.12.2024

Das «Tropeli» kümmert sich neu um Asylsuchende

"Die Abteilung Tropen- und Reisemedizin wird ab Januar die medizinische Versorgung der Basler Asylsuchenden sicherstellen. Diese dürfte dadurch (noch) besser werden. Es sind gute Nachrichten für die Asylsuchenden im Basler Bundesasylzentrum (BAZ) an der Freiburgerstrasse. Denn: Das Basler Tropeninstitut, am Rheinknie liebevoll «Tropeli» genannt, übernimmt die Erbringung der Gesundheitsdienstleistungen zugunsten des BAZ ab Januar 2025. Konkret in charge sein wird die Abteilung Tropen- und Reisemedizin. Diese ist seit Januar nicht mehr in der Villa an der Socinstrasse zu Hause, sondern im Turmhaus am Aeschenplatz. Und dürfte zumindest der reisefreudigen Basler Bevölkerung ein Begriff sein, weil kaum jemand eine grosse Reise tut, ohne sich hier vorher einen Piks abzuholen."

11.12.2024 – CBM Christoffel Blindenmission

Frauen mit Behinderungen schützen – indem man sie stärkt

Medienmitteilung

Frauen mit Behinderungen schützen – indem man sie stärkt
Foto: © CBM Christoffel Blindenmission Schweiz
11.12.2024 – CBM Christoffel Blindenmission

Frauen mit Behinderungen schützen – indem man sie stärkt

Medienmitteilung

"Frauen und Mädchen mit Behinderungen sind besonders gefährdet, Gewalt und Missbrauch zu erleben. Deshalb fordert das SDDC: Die Benachteiligungen von Mädchenund Frauen mit Behinderungen müssen beseitigt werden, damit sie nicht länger Gewalt und Ausbeutung ausgeliefert sind."

17.12.2024 – SolidarMed

Mosambik: Zyklon Chido fegt über SolidarMed Projektgebiet

Medienmitteilung

Mosambik: Zyklon Chido fegt über SolidarMed Projektgebiet
Foto: © peace winds
17.12.2024 – SolidarMed

Mosambik: Zyklon Chido fegt über SolidarMed Projektgebiet

Medienmitteilung

"Der tropische Wirbelsturm Chido sorgt bei der Bevölkerung von Mosambik für eine weitere Belastung: Neben der allgegenwärtigen Armut und Tausenden von intern Vertriebenen hat der Sturm nun das Leid und die humanitäre Lage zusätzlich verschärft. Als Folge davon muss zusätzlich mit Cholera-Ausbrüchen gerechnet werden. Am 15. Dezember, erreichte der Zyklon Chido das Festland von Mosambik und brachte starke Winde mit sich. Total waren in diesem von Armut geprägten Land ungefähr 1,7 Millionen Menschen betroffen. Der tropische Wirbelsturm traf als Kategorie 4 (bis zu 250 km/h) im Süden der Küstenstadt Pemba in der Provinz Cabo Delgado auf Land und fegte genau über das Projektgebiet von SolidarMed."

12.12.2024 – FAIRMED

Überschwemmungen in Sri Lanka: FAIRMED leistet Nothilfe

Überschwemmungen in Sri Lanka: FAIRMED leistet Nothilfe
Teile unserer Projektgebiete sind überschwemmt, wie diese Aufnahme aus einem Video unserer Mitarbeitenden zeigt. Foto: © FAIRMED
12.12.2024 – FAIRMED

Überschwemmungen in Sri Lanka: FAIRMED leistet Nothilfe

"Sintflutartige Regenfälle, Überschwemmungen und Erdrutsche haben Ende November in Sri Lanka ein Bild der Verwüstung hinterlassen. Mindestens 12 Menschen sind ums Leben gekommen. Gemäss den lokalen Behörden haben mehr als 250 000 Menschen ihre Häuser verlassen. Über 3 000 Menschen wurden in Evakuierungszentren gebracht und rund 600 Häuser wurden beschädigt. Unser Team vor Ort unterstützt die Betroffenen in Kilinochchi durch die Anschaffung von Hilfsgütern wie z.B. Planen, Moskitonetze, Matten und Bettlaken."

17.12.2024 – Handicap International Suisse (HI)

1000 Tage Krieg in der Ukraine: Zivilist:innen sind die Hauptleidtragenden

1000 Tage Krieg in der Ukraine: Zivilist:innen sind die Hauptleidtragenden
Zerstörtes Gesundheitszentrum in Charkiw. Foto: © Marie Monier / HI (novembre 2024)
17.12.2024 – Handicap International Suisse (HI)

1000 Tage Krieg in der Ukraine: Zivilist:innen sind die Hauptleidtragenden

"Mehr als 1000 Tage nach der Eskalation des Krieges zwischen Russland und der Ukraine lebt die gesamte ukrainische Bevölkerung noch immer unter der Bedrohung von Luftangriffen. Die Auswirkungen des Krieges auf die Zivilbevölkerung sind in mehrfacher Hinsicht katastrophal. Lesen Sie warum."

17.12.2024 – Handicap International Suisse (HI)

Landminen-Monitor: 5757 Opfer im Jahr 2023, 22?% mehr als 2022

Landminen-Monitor: 5757 Opfer im Jahr 2023, 22?% mehr als 2022
Eine Minenräumerin in Kolumbien. Foto © J. M. Vargas / HI
17.12.2024 – Handicap International Suisse (HI)

Landminen-Monitor: 5757 Opfer im Jahr 2023, 22?% mehr als 2022

"Der am Mittwoch, den 20. November, in Bangkok veröffentlichte Landminen-Monitor 2024 zeigt einen Anstieg der Minenopfer: 5757, davon 84 % Zivilist:innen. Das sind 22 % mehr als 2022. Handicap International, die zusammen mit anderen Organisationen für ihren Kampf gegen Minen den Friedensnobelpreis erhalten hat, ruft die Staaten dazu auf, ihren diplomatischen Einfluss geltend zu machen, damit der Einsatz von Landminen aufhört. Jahr für Jahr ist die Zahl der Minenopfer unverändert hoch: Die Konflikte nehmen zu und einige Armeen, wie die Russlands in der Ukraine oder jene Myanmars, setzen Minen in grossem Stil ein. Ganze Regionen werden noch jahrzehntelang kontaminiert bleiben und noch lange nach dem Ende der Feindseligkeiten Opfer fordern."

17.12.2024 – Centrale Sanitaire Suisse Romande (CSSR)

Plus d’une année de guerre sans limite à Gaza - Bulletin nº193 de CSSR

Bonnes fêtes de fin d’année et bonne lecture!

Plus d’une année de guerre sans limite à Gaza - Bulletin nº193 de CSSR
Photo: © CSSR
17.12.2024 – Centrale Sanitaire Suisse Romande (CSSR)

Plus d’une année de guerre sans limite à Gaza - Bulletin nº193 de CSSR

Bonnes fêtes de fin d’année et bonne lecture!

"Pour la fin de cette année 2024, la CSSR publie un bulletin qui rappelle la nécessité des activités de soins de santé mentale qui sont prodiguées malgré le contexte de guerre, pour résister face à l’horreur du génocide en cours à Gaza. Un bulletin qui revient aussi sur les récentes décisions scandaleuses du Parlement, qui a décidé de rediriger une part importante des fonds prévus pour la solidarité internationale vers l’armée et les entreprises suisses."

16.12.2024 – Kinderhilfe Bethlehem

Das Caritas Baby Hospital kämpft für das Kinderrecht auf Gesundheit

Das Caritas Baby Hospital kämpft für das Kinderrecht auf Gesundheit
photo: ©Kinderhilfe Bethlehem
16.12.2024 – Kinderhilfe Bethlehem

Das Caritas Baby Hospital kämpft für das Kinderrecht auf Gesundheit

"Die wirtschaftlichen Folgen des Gazakrieges treffen das Westjordanland hart: In Bethlehem bricht der Tourismus ein, viele Familien stehen vor Existenznöten. Das Caritas Baby Hospital reagiert mit Rabatten und sozialer Unterstützung, um Kindern weiterhin eine medizinische Versorgung zu ermöglichen."

16.12.2024 – Schweizerisches Rotes Kreuz

Nepal: Ein Wasserhahn verändert Leben

Nepal: Ein Wasserhahn verändert Leben
photo: ©Schweizerisches Rotes Kreuz
16.12.2024 – Schweizerisches Rotes Kreuz

Nepal: Ein Wasserhahn verändert Leben

"Seit Barsha Khanal (14) und ihre Familie einen Wasserhahn direkt vor dem Haus haben, ist ihr Leben viel leichter geworden. Das Rote Kreuz hat mit Hilfe der Dorfbevölkerung eine Wasseranlage gebaut. Diese versorgt 136 Haushalte und die Schule mit Trinkwasser. Was bedeutet das für die Menschen im nepalesischen Bergdorf?"

16.12.2024 – Schweizerisches Rotes Kreuz

20 Jahre für die Gesundheit: Online-Plattform migesplus

20 Jahre für die Gesundheit: Online-Plattform migesplus
photo: ©Schweizerisches Rotes Kreuz
16.12.2024 – Schweizerisches Rotes Kreuz

20 Jahre für die Gesundheit: Online-Plattform migesplus

"Gesundheitsinformationen sind manchmal schwierig zu verstehen. Noch schwieriger wird es, wenn sie in einer anderen Sprache sind. Die Plattform migesplus.ch hilft in diesem Bereich seit 20 Jahren. Ein Rückblick."

Globale Gesundheit

26.11.2024

Integration statt Intersektionalität: Was es für eine inklusive Gesellschaft braucht

Integration statt Intersektionalität: Was es für eine inklusive Gesellschaft braucht
photo: ©alexandre saraiva carniato/pexels
26.11.2024

Integration statt Intersektionalität: Was es für eine inklusive Gesellschaft braucht

In unserer Gesellschaft erleben Menschen mit Behinderung und Migrationshintergrund oft Diskriminierung und Ausgrenzung – besonders wenn beide Merkmale auf sie zutreffen. Nur wenn wir Inklusion leben und fördern, können wir die Chance auf eine vielseitige Gemeinschaft nutzen, schreibt Livia Kläui von Medicus Mundi Schweiz.

18.12.2024 – World Health Organization (WHO)

Health equity for persons with disabilities: guide for action

Health equity for persons with disabilities: guide for action
Foto von Asad Photo Maldives
18.12.2024 – World Health Organization (WHO)

Health equity for persons with disabilities: guide for action

"An estimated 1.3 billion people globally experience significant disability. This figure has grown over the last decade and will continue to rise due to demographic and epidemiological changes. In 2022, the World Health Organization launched the Global report on health equity for persons with disabilities. This report demonstrated that many persons with disabilities are still being left behind. Experiencing persistent health inequities, persons with disabilities die earlier, they have poorer health and functioning, and they are more affected by health emergencies than the general population. These differences are largely associated with unjust factors both inside and beyond the health sector and are avoidable. The Global Report called upon Member States to take actions to make health sector more inclusive for persons with disabilities through the primary health care approach. This will be essential for countries to make health coverage truly universal and to progress towards other health-related targets in the sustainable development goals."

09.12.2024 – bajour

«Der Entscheid ist ein Schock für uns»

«Der Entscheid ist ein Schock für uns»
Foto von Greg Johnson auf Unsplash
09.12.2024 – bajour

«Der Entscheid ist ein Schock für uns»

"Der Nationalrat hat gestern beschlossen, im Budget 2025 insgesamt 250 Millionen Franken in der Entwicklungszusammenarbeit zugunsten der Armee zu sparen. Basler NGOs zeigen sich schockiert, sprechen von einem kurzsichtigen Richtungsentscheid und hoffen jetzt auf den Ständerat. (...) Martin Leschhorn Strebel, Vize-Präsident der SP Basel-Stadt und Geschäftsführer von Medicus Mundi Schweiz, schildert, dass die massiven Einsparungen auch für den Gesundheitsbereich einen klaren Rückschritt bedeuten würden: «Wir stehen bei Wirkstoffen gegen HIV, Tuberkulose und Malaria kurz vor dem Durchbruch. Ich spreche von Innovationen, die medizinische und gesundheitliche Fortschritte bringen könnten und eine grosse Veränderung für die Menschen weltweit wären.»

18.12.2024 – Health Policy Watch (HPW)

Ausgaben für die öffentliche Gesundheit in Ländern mit niedrigem Einkommen stagnieren

WHO-Bericht 2024 über globale Gesundheitsausgaben

Ausgaben für die öffentliche Gesundheit in Ländern mit niedrigem Einkommen stagnieren
Foto von Pixabay
18.12.2024 – Health Policy Watch (HPW)

Ausgaben für die öffentliche Gesundheit in Ländern mit niedrigem Einkommen stagnieren

WHO-Bericht 2024 über globale Gesundheitsausgaben

Wie aus dem WHO-Bericht 2024 über globale Gesundheitsausgaben hervorgeht, der zum Tag der allgemeinen Gesundheitsversorgung (UHC), dem 12. Dezember, veröffentlicht wurde, sind die Pro-Kopf-Gesundheitsausgaben seit 2000 um insgesamt 60 % gestiegen – was sich in einem starken Anstieg der Ausgaben aus eigener Tasche, vor allem in Ländern mit niedrigem Einkommen niederschlägt. Im Gegenzug stagnieren in diesen Ländern die öffentlichen Ausgaben für Gesundheit, da die Regierungen die Gesundheitsbudgets heruntersetzten, während internationale Geberhilfe einen zunehmenden Teil des Defizits ausgleicht. Alarmiert über diese Entwicklung lautet das Thema zum diesjährigen UHC-Tag «Gesundheit – Aufgabe der Regierung»: Staatsausgaben aus inländischen Quellen sind für die Entwicklung hin zu einer allgemeinen Gesundheitsversorgung absolut unerlässlich, so die Botschaft. Die Veröffentlichung des Berichts fiel mit dem Start einer neuen WHO-Datenbank für globale Gesundheitsausgaben zusammen – und markiert das 25-jährige Jubiläum der systematischen Erfassung der Gesundheitsfinanzierung durch die WHO. Im Jahr 1993 schärfte die Veröffentlichung des Weltentwicklungsberichts „Investitionen in Gesundheit“ durch die Weltbank das Interesse an diesem Thema und unterstrich die Bedeutung der öffentlichen Gesundheitsausgaben für die Entwicklung insgesamt.

17.12.2024 – Aktionsbündnis gegen AIDS

Mpox-Ausbruch in Afrika

Erhalten Länder des Globalen Südens wieder zu wenig Impfstoff?

Mpox-Ausbruch in Afrika
Foto von National Institute of Allergy and IInfectious Diseases
17.12.2024 – Aktionsbündnis gegen AIDS

Mpox-Ausbruch in Afrika

Erhalten Länder des Globalen Südens wieder zu wenig Impfstoff?

"Der Mpox-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und in umliegenden Ländern zeigt - wie während der Corona-Pandemie - den weltweit ungleichen Zugang zu Impfstoffen. Es existieren Impfstoffe, doch die betroffenen Länder können sich den Impfstoff wegen hoher Preise nicht leisten und sind auf Spenden angewiesen. In unserer gemeinsamen Pressemitteilung zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember fordern wir, dass die Bundesregierung dem Menschenrecht auf Gesundheit höchste Priorität einräumt und ihren Fokus in der globalen Gesundheitspolitik nicht einseitig auf die Interessen der Pharmaindustrie legt."

13.12.2024 – World Health Organization (WHO)

WHO vermeldet Meilenstein in der Entwicklung von Diagnosetests für Tuberkulose

WHO vermeldet Meilenstein in der Entwicklung von Diagnosetests für Tuberkulose
Foto von CDC auf Unsplash
13.12.2024 – World Health Organization (WHO)

WHO vermeldet Meilenstein in der Entwicklung von Diagnosetests für Tuberkulose

Tuberkulose ist eine der weltweit tödlichsten Infektionskrankheiten, die jährlich über eine Million Todesfälle verursacht und in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen eine immense sozioökonomische Belastung darstellt. Die genaue und frühzeitige Erkennung von Tuberkulose, insbesondere von arzneimittelresistenten Stämmen, bleibt eine herausfordernde globale Gesundheitspriorität. Mit dieser ersten Präqualifizierung eines diagnostischen Tests für Tuberkulose ist ein entscheidender Meilenstein gelungen und beschleunigt die Bemühungen der WHO, Länder dabei zu unterstützen, den Zugang zu hochwertigen TB-Tests zu erlangen, die sowohl den Empfehlungen der WHO als auch ihren strengen Qualitätsstandards entsprechen. Der Test weist das Bakterium, das Tuberkulose verursacht, in Sputumproben nach und liefert innerhalb weniger Stunden genaue Ergebnisse. Gleichzeitig identifiziert der Test Mutationen, die mit einer Rifampicin-Resistenz in Verbindung stehen, einem wichtigen Indikator für multiresistente Tuberkulose.

13.12.2024 – World Health Organization (WHO)

Erneute weltweite Anstrengungen zur Eindämmung der zunehmenden Malariagefahr erforderlich

Weltmalariabericht 2024 fordert Ungerechtigkeit stärker bekämpfen

Erneute weltweite Anstrengungen zur Eindämmung der zunehmenden Malariagefahr erforderlich
Pexels Foto von Iyke Ibeh
13.12.2024 – World Health Organization (WHO)

Erneute weltweite Anstrengungen zur Eindämmung der zunehmenden Malariagefahr erforderlich

Weltmalariabericht 2024 fordert Ungerechtigkeit stärker bekämpfen

Laut dem neuesten Weltmalariabericht der WHO stellte die Krankheit nach wie vor eine ernsthafte globale Gesundheitsbedrohung dar. So gab es im Jahr 2023 schätzungsweise 263 Millionen Malariafälle und 597.000 Tote. Dies sind etwa 11 Millionen mehr Fälle als im Vorjahr und fast dieselbe Anzahl an Todesfällen. Die Krankheit schadet den Menschen in der afrikanischen Region weiterhin unverhältnismäßig stark, wo viele Risikogruppen immer noch keinen Zugang zu den Diensten haben, die sie zur Vorbeugung, Erkennung und Behandlung der Krankheit benötigen. Ein erweitertes Paket lebensrettender Instrumente bietet jetzt einen besseren Schutz vor der Krankheit, aber es sind verstärkte Investitionen und Maßnahmen erforderlich, um die Bedrohung einzudämmen. Die unzureichende Finanzierung hat zu großen Lücken bei der Versorgung mit insektizid behandelten Netzen, Medikamenten und anderen lebensrettenden Hilfsmitteln geführt. Der diesjährige Weltmalariabericht unterstreicht die Notwendigkeit einer umfassenderen Reaktion und die WHO fordert nachdrücklich dazu auf, der primären Gesundheitsversorgung als Grundlage für effiziente Gesundheitssysteme, Vorrang einzuräumen.

Sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte und HIV/Aids

18.12.2024 – Health Policy Watch (HPW)

Warum sterben immer noch Menschen unnötig an AIDS? Die Politik – nicht die Wissenschaft – ist schuld

Eine Analyse von Hans Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa und Robb Butler, Direktor des WHO-Regionalbüros für Europa für übertragbare Krankheiten, Umwelt und Gesundheit.

Warum sterben immer noch Menschen unnötig an AIDS? Die Politik – nicht die Wissenschaft – ist schuld
World AIDS Conference 2024. Foto: © MMS
18.12.2024 – Health Policy Watch (HPW)

Warum sterben immer noch Menschen unnötig an AIDS? Die Politik – nicht die Wissenschaft – ist schuld

Eine Analyse von Hans Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa und Robb Butler, Direktor des WHO-Regionalbüros für Europa für übertragbare Krankheiten, Umwelt und Gesundheit.

Diese Frage wurde kürzlich von einem jungen Menschen aus dem Youth4Health-Netzwerk gestellt. Die Antwort ist einfach und traurig zugleich: Die Gründe sind nicht medizinischer Natur. Anlässlich des Welt-Aids-Tages stellen wir fest, dass die größten verbleibenden Hürden im Kampf gegen HIV/Aids in weiten Teilen der Welt politischer Natur sind. Restriktive und intolerante Umgebungen. Stigmatisierung, Diskriminierung und sogar Kriminalisierung der HIV-Übertragung. Uneinheitliche Akzeptanz evidenzbasierter und empfohlener Maßnahmen. Heute verfügen wir über alle Medikamente, Instrumente und Technologien, um AIDS zu besiegen. Ein HIV-positiver Test ist kein Todesurteil mehr. Dramatische Verbesserungen in der antiretroviralen Therapie (ART) ermöglichen es Menschen, die mit HIV leben, ein gesundes, langes Leben zu führen – insbesondere, wenn sie frühzeitig diagnostiziert werden und antivirale Medikamente einnehmen. Und nicht zu vergessen: Wir verfügen über sehr wirksame Präventionsmittel wie die Präexpositionsprophylaxe oder PrEP und – nicht zuletzt – Kondome. Im Juli dieses Jahres berichtete UNAIDS, dass die globale AIDS-Pandemie bis 2030 beendet werden kann, wenn die Staats- und Regierungschefs die Ressourcen, insbesondere für die HIV-Prävention, aufstocken. Durch die Priorisierung kombinierter Präventionsansätze können wir Neuinfektionen reduzieren.

18.12.2024 – UNAIDS

Ohne einen menschrechtsbasierten Ansatz kann AIDS nicht beendet werden

UNAIDS-Bericht zum Welt-Aids-Tag 2024

Ohne einen menschrechtsbasierten Ansatz kann AIDS nicht beendet werden
Winnie Byanyima - World AIDS Conference 2024. Foto: © MMS
18.12.2024 – UNAIDS

Ohne einen menschrechtsbasierten Ansatz kann AIDS nicht beendet werden

UNAIDS-Bericht zum Welt-Aids-Tag 2024

Obwohl das Ende von AIDS in diesem Jahrzehnt in greifbarer Nähe liegt, befindet sich die Weltgemeinschaft nicht auf dem erforderlichen Kurs. Fast ein Viertel der 39,9 Mio. Menschen, die weltweit mit HIV leben, erhält keine lebensrettende Behandlung. Infolgedessen stirbt jede Minute eine Person an den Folgen von AIDS. Der neue UNAIDS-Bericht „Take the Rights Path» zum Welt-Aids-Tag 2024 betont die Dringlichkeit der Einhaltung der Menschenrechte: Um den Verlauf der Pandemie zu stoppen, ist es erforderlich, dass lebensrettende Programme von allen, die sie benötigen, ohne Angst erreicht werden können. Gesetze, die Menschen bestrafen, diskriminieren oder stigmatisieren, behindern den Zugang zu HIV-Prävention, Tests, Behandlung und Pflege. Der Bericht zeigt Beispiele aus der ganzen Welt für bewährte Strategien und Programme, die erfolgreich unter Einhaltung der Menschenrechte den Zugang zu HIV-Diensten ermöglichen. Der Bericht vereint die neuesten Forschungsergebnisse, Fallstudien und Gastbeiträge von weltweit führenden Persönlichkeiten und enthält Empfehlungen, wie Aids als Bedrohung der öffentlichen Gesundheit bis 2030 beendet werden kann.

Gesundheitspersonal: Globaler Mangel

18.12.2024 – World Health Organization (WHO)

New study measuring laws protecting health and care workers highlights innovations and gaps

A first-of-its kind study from the World Health Organization and the Georgetown University looks at laws and policies in 182 countries; finds just over half of countries have aligned half of laws with the Global Health and Care Worker Compact.

New study measuring laws protecting health and care workers highlights innovations and gaps
Photo: © UNICEF Ethiopia/2021/Nahom Tesfaye/flickr.com; CC BY-NC-ND 4.0 Deed
18.12.2024 – World Health Organization (WHO)

New study measuring laws protecting health and care workers highlights innovations and gaps

A first-of-its kind study from the World Health Organization and the Georgetown University looks at laws and policies in 182 countries; finds just over half of countries have aligned half of laws with the Global Health and Care Worker Compact.

"New research published today on the laws and policies of 182 countries finds the rights and protections for health and care workers differ greatly between countries and across issues. The first-of-its-kind study of the legal environment in which health workers and care workers do their jobs was published today in PLOS Global Public Health and shows countries around the world and across income levels innovating for the rights and protection of people protecting the public’s health. But it also finds many of these workers remain vulnerable, years after the COVID-19 pandemic illustrated the fragility of the global health and care workforce."

Digitale Gesundheit

18.12.2024 – DTH-Lab

llona Kickbusch highlights need for action to address the digital determinants of health

We are in the midst of a major societal transformation that is linked to the development of technology

llona Kickbusch highlights need for action to address the digital determinants of health
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
18.12.2024 – DTH-Lab

llona Kickbusch highlights need for action to address the digital determinants of health

We are in the midst of a major societal transformation that is linked to the development of technology

"On 21 November 2024, our Director, Professor Ilona Kickbusch, delivered the keynote speech at the Global Forum for Health Promotion in Geneva. Speaking on the topic of Digitalization as a Growing Determinant of Health and Well-being, Ilona used the speech to highlight the need for action from public health agencies, governments and digital tech companies to address the digital determinants of health. - Health promotion aims to understand how digital transformations can contribute to empowerment and help moving health forward, but it also has a responsibility to analyze where digital determinants hinder and endanger health – and to respond."

Nichtübertragbare, chronische Krankheiten weltweit

09.12.2024 – World Diabetes Foundation

Zimbabwean men unite to advocate for diabetes care

Zimbabwean men unite to advocate for diabetes care
photo: ©isens usa/unsplash
09.12.2024 – World Diabetes Foundation

Zimbabwean men unite to advocate for diabetes care

'We realised it was necessary to form an association. Why? So we could go and motivate our own, which are other men, who live in rural areas,' says Luckson Zanamwe, a member of a diabetes self-support group at Chikombedzi Hospital, Zimbabwe. Luckson's group was formed as part of the 'Improving access and quality of diabetes care in rural Zimbabwe' project, funded by WDF. "This three-year initiative aims to decentralise standardised diagnosis, treatment, and follow-up of patients with diabetes to the primary level within three districts in Masvingo Province. The project also focuses on rolling out a comprehensive training package for healthcare workers, enhancing patient health literacy and community awareness on healthy lifestyle and disease prevention, and improving stakeholder coordination and NCD advocacy."

09.12.2024 – Swiss Agency for Development and Cooperation (SDC)

NCDs in Albania: Important Steps Towards Better Prevention and Management

NCDs in Albania: Important Steps Towards Better Prevention and Management
photo: © Swiss Agency for Development and Cooperation (SDC)
09.12.2024 – Swiss Agency for Development and Cooperation (SDC)

NCDs in Albania: Important Steps Towards Better Prevention and Management

"Non-communicable diseases (NCDs) like cardio-vascular diseases, diabetes, and chronic respiratory conditions have become a pressing health and social issue in Albania. Over the past two decades, these illnesses have grown common, much like in other parts of the world, as rapid urbanisation and unhealthy modern lifestyles take their toll. Ironically, this rise in NCDs is partly a result of progress—longer life expectancy made possible by fewer infant deaths and better control of infectious diseases. The challenge now is to build on these achievements by finding effective ways to prevent and manage chronic illnesses, ensuring that longer lives are also healthier ones."

Veranstaltungen

Implementing climate and environmental commitments - An introduction to Climate Action Accelerator’s tools
09. January 2025 – 9 January 2025 (Thursday) | 12:30 - 13:30 CET; ONLINE

Webinar: 9 January 2025 (Thursday) | 12:30 - 13:30 CET; ONLINE

Implementing climate and environmental commitments - An introduction to Climate Action Accelerator’s tools

Climate Action Accelerator "An increasing number of organisations providing essential services - whether in health, international aid, or education - are making commitments and taking action to reduce the climate and environmental impact of their operations. While many challenges in implementation are sector-specific, a significant portion of the measures needed to reduce emissions and environmental impact exist and are applicable across sectors. In this webinar, Climate Action Accelerator staff will present methodologies, tools and resources, developed by the Accelerator, to support organisations in reducing their climate and environmental impacts in line with the Paris Agreement. An overview of key resources and case studies developed by the Exponential Roadmap Initiative, one of the leading global initiatives on scaling up climate action, will allow participants to connect to larger decarbonisation efforts. "

CAS Health Systems and Management - Study at Swiss TPH
19. May 2025 – Location: Belo Horizonte, Allschwil, Switzerland

19 May - 20 June 2025 (5 weeks, 11 ECTS); Application Deadline: 16 March 2025

CAS Health Systems and Management - Study at Swiss TPH

Swiss TPH "The Certificate of Advanced Studies in “Health Systems and Management (CAS HSM)” provides international participants with the competencies to plan sustainable improvements to healthcare systems that take into account diverse cultural settings and social and ethical responsibilities. Participants also acquire the ability to communicate and work in a professional and managerial manner in a multidisciplinary environment. With a focus on practical application and interactive training, participants of the CAS HSM benefit from engaging with experts from various fields and with the international and diverse student body participating in the full-time Diploma of Advanced Studies in “Health Care and Management: From Research to Implementation” (DAS HCM) course."

Organisational Behaviour & Transformational Management (OBTM)
17. February 2025 – Prep phase (self-directed): 17 February - 14 March 2025; Hybrid face-to-face week: 17 - 21 March 2025; Post phase (self-directed): 24 March - 2 May 2025. Venue: Belo Horizonte, Allschwil, Switzerland

In the Organisational Behaviour & Transformational Management course, you learn how adaptive organisational behaviour and transformational management fosters a common culture that strengthens cooperation, prevents interpersonal conflicts and promotes innovation. Apply by 10 February 2025

Organisational Behaviour & Transformational Management (OBTM)

Swiss TPH “Organisations work the way human beings create them” (Peter M. Senge, 1996). In today’s fast-paced world, change is a constant and increasingly complex element of organisational management. Traditional management approaches often lack specificity and awareness for current environmental, societal and technological transformations. The future success of organisations in the 21st century, however, will depend on their response to these rapidly shifting trends. Will leaders cling to the status quo and be left behind? Or will they embrace the changing landscape and become drivers for change?

International Cooperation Forum 2025
27. February 2025 – 27.-28 Februar 2025; ETH Zürich

Das 4. IC Forum findet am 27. und 28. Februar 2025 in der ETH Zürich statt. Thema: nachhaltige Wirtschaftsentwicklung. Visuelle Identität, Datum und Ort des IC Forum.

International Cooperation Forum 2025

Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit - DEZA "Am International Cooperation Forum (IC Forum) kommen jedes Jahr Fachleute aus Politik, Wirtschaft, Forschung, Philanthropie und der Zivilgesellschaft zusammen. Vertreten sind aber auch die breite Öffentlichkeit und nicht zuletzt die Jugend. Ihr gemeinsames Ziel ist es, Herausforderungen anzugehen und verschiedene Ansätze und Lösungen für die internationale Zusammenarbeit zu prüfen. Das 4. IC Forum ist dem Thema nachhaltige Wirtschaftsentwicklung gewidmet und findet am 27. und 28. Februar 2025 in der ETH Zürich statt. Machen Sie mit!"

WHO Second Global Conference on Air Pollution and Health
25. March 2025 – March 25, 2025 - March 27, 2025; Cartagena, Colombia

WHO Second Global Conference on Air Pollution and Health

World Health Organization (WHO) "The Global conference on air pollution and health: accelerating action for clean air, clean energy access and climate mitigation will highlight policy solutions for air pollution and lack of energy access and catalyse evidence-based, multi-sectoral actions in cities, countries and regions. Participants include Ministers of Health, respective Ministers of Environment, Energy and officials of national, intergovernmental and development agencies; health professionals; mayors, local authorities and planners; representatives of critical sectors such as energy, transport, industry, waste and land-use; as well as delegates from research, academia and civil society."